Umwelt erleben, erfahren und handeln
Klasse 9 a des Edith-Stein-Gymnasiums zur Schülerunterrichtswoche in Adelsheim
Auf eine Klassenfahrt der besonderen Art war die Klasse 9 a des Edith-Stein-Gymnasiums Bretten. Wie schon in den vergangenen Jahren üblich fuhr auch diesmal die 9. Klasse des naturwissenschaftlichen Profils für eine Woche an das Landesschulzentrum für Umwelterziehung nach Adelsheim. Unter Leitung von Anke Richert und Michael Bandel beschäftigten sie sich eine Woche lang, losgelöst vom Unterrichtstakt, intensiv mit dem Thema Luftschadstoffe und Schutz der Erdatmosphäre.
Mit Texten, Filmen vor allem aber in Praktika und auf Exkursionen lernten sie dabei Ursachen und Folgen von Luftschadstoffen kennen. Steigender Kohlenstoffdioxidgehalt der Atmosphäre und Treibhauseffekt, Schwefeloxide, Smog, Saurer Regen und Waldschäden, Ozonsmog und Ozonloch – die komplexen Umweltfragen unserer Zeit wurden behandelt, untersucht und im Rahmen eines Rollenspiels zum Thema „Das Kyoto-Protokoll und seine Umsetzung“ intensiv diskutiert.
Neben den Problemen galt es aber auch Lösungsansätze zu finden. Auf dem Gelände des Landesschulzentrums für Umwelterziehung finden sich dazu eine Vielzahl von Beispielen für regenerative Energien, wie die Photovoltaikanlage und das Windrad. Dabei beeindruckten die Schüler mit ihrem großen Interesse an ökologischen Fragen: viele von ihnen engagieren sich bereits in der Umwelt- oder Solar-AG des Edith-Stein-Gymnasiums und konnten so ihre Vorkenntnisse aktiv einbringen.
Zum Auftakt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ konnte so auch Schule ihren Beitrag leisten: mit einer praktischen Umwelterziehung, die zu nachhaltigen Handeln erzieht. Damit auch nachfolgende Generationen die gleichen Lebensbedingungen wie die heutige Generation vorfinden.