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Ganztagesbetrieb am ESG 2012/13
Uhrzeit
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
7.35 - 12.15
Vormittags-
Vormittags-
Vormittags-
Vormittags-
Vormittags-
bzw. 12.45
unterricht
unterricht
unterricht
unterricht
unterricht
Mittagspause
Mittagspause
Mittagspause
Mittagspause
Mittagspause
12.15 - 13.05
Basteln 12.15 - 13.35
Basteln 12.15 - 13.35
Fr. Göpfrich B 03
Fr. Brandmeier B 03
Töpfern 12.15 - 13.05
Hr. Peschel C 01
Schach 13.05 - 13.35
Tanz
Hr. Herzog B 14
A. Schneider, Voraula
12.45 - 13.35
Bewegung + Spiel
Bewegung + Spiel
Bewegung + Spiel
C.Erkert/C.Kloss
E. Gerweck/A. Schoch/
H. Blechschmidt/
Turnhalle A 2
M. Hilß B 03
L. Wehrmeyer
Jonglage
Turnhalle
Herr Kohl Voraula
13.10 - 13.55
13.10 - 13.55
13.10 - 13.55
HAB
13.10 - 14.10
HAB
13.10 - 14.10
Nachmittags-
Nachmittags-
14.10 - 15.10
14.10 - 15.10
unterricht
unterricht
Spanisch
Fr. Czerwenka B 06
14.10 - 15.10
14.10 - 15.10
14.10 - 15.10
14.10 - 15.10
14.10 - 15.10
Gitarre Kl. 5 (Anf.)
HAB
Gitarre Kl. 5
HAB
Gitarre (Fortgeschrittene)
Ende 15.10
Herr Möll A 24
Herr Möll A 24
Herr Möll A 24
C. Magar, 18.09.12
 

„Gute Schule heißt Menschen fördern“ ist das Motto und der rote Faden des reformpädagogischen Konzepts, welches das Edith-Stein-Gymnasium seit seiner Gründung vor nunmehr 14 Jahren beständig weiterentwickelt.

Die individuelle Förderung geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus, wie er auch den für G8 entwickelten Bildungsstandards zugrunde liegt und im Vorwort zu den Bildungsplänen von Hartmut von Hentig ausführlich dargelegt wurde.

Unserer Überzeugung nach braucht eine solche Förderung Zeit und Raum.
Seit 2006/07 bieten wir daher ein differenziertes und qualitativ hochwertiges offenes Ganztagesangebot mit einer gesunden warmen Mittagsverpflegung und einer verlässlichen Betreuung
von montags bis donnerstags bis 15.10 Uhr an.
Nach einer bewegten Mittagspause können die Hausaufgaben unter Aufsicht und mit Anleitung
von Eltern, Lehrern und ausgewählten Schülern erledigt und zusätzliche Angebote in Anspruch
genommen werden,
wie spielerischer Spanischunterricht für Klassen 5/6, Tischtennis, Gitarrenunterricht und vielfältige Arbeitsgemeinschaften unter Anleitung von Lehrkräften, Jugendbegleitern und ausgebildeten Schülermentoren.

Maßgeblich mitgetragen wird der offene Ganztagesbetrieb durch unseren Freundeskreis,
welcher unser Bistro betreibt sowie von ca. 50 – 70 Eltern, die sich als EMILs
(ehrenamtliche Mitarbeiter im Lehrbetrieb) engagieren.

Wir sehen die Mitarbeit der Eltern, Jugendbegleiter und Schülermentoren nicht nur als Notlösung oder Sparmaßnahme, sondern auch als Bereicherung und Belebung der Schulgemeinschaft,
welche über die Jahre gut zusammengewachsen ist.
In Arbeitskreisen und Gremien können Eltern, Schüler und Lehrkräfte sich einbringen, Impulse geben
und gemeinsam die Schulentwicklung voranbringen. In der so gelebten Demokratie geben die
Erwachsenen den jungen Menschen ein überzeugendes Vorbild für zivilgesellschaftliches
Engagement und tragen somit wesentlich zu deren Persönlichkeitsentwicklung bei.

Zur individuellen ganzheitlichen Förderung der Schüler bietet das ESG ein naturwissenschaftliches
und ein sprachliches Profil sowie ein Kunstprofil an.
Letzteres beginnt mit einem Vorprofil bereits ab Klasse 5, die anderen beiden Profile ab Klasse 8.
Darüber hinaus hat sich die Schule 2008 den Status einer anerkannten UNESCO-Projektschule
erworben.
In Zusammenarbeit mit den anderen UNESCO-Projektschulen, in Projekten und Unterrichtsmodulen,
durch internationale Schüleraustauschprogramme und im täglichen Schulleben verfolgen und leben wir
UNESCO-Ziele: die Achtung der Menschenrechte, die Förderung des Umweltschutzes,
und der Toleranz, die Pflege des interkulturellen Miteinanders und Austauschs sowie die Wahrung des kulturellen Erbes.


Zur Förderung individueller Neigungen wird ein Großteil der 11 zur Verfügung stehenden sog. Poolstunden für besondere Angebote zur Stärkung der personellen, musischen
sowie naturwissenschaftlich-technischen und sozialen Kompetenzen verwendet.
Von Klasse 5 – 7 können die Schüler je nach Neigung musizieren, künstlerisch kreativ werden,
Theater spielen, Nähen, besondere Sportarten kennen lernen oder über Legotechnik sich der Robotik nähern.

Im Wahlpflichtfach „Soziales Lernen“ muss jeder Schüler der Klassen 8 und 10 mindestens 25 Std.
Sozialdienst leisten, innerhalb oder auch außerhalb der Schule. Von Klasse 5 – 7 wird das
Sozialverhalten im „Sozialen Lernen“ nach dem Lions-Quest-Programm gestärkt.
Besonderes soziales Engagement honoriert der Freundeskreis jährlich durch den ausgelobten TuWasPreis.

Zur Aufarbeitung von fachlichen Defiziten werden ein Lernraum ab Klasse 7 sowie
(je nach Ressourcen) verschiedene Förderkurse angeboten.

Neben der Schule sind in erster Linie noch immer die Eltern diejenigen, welche ihre Kinder am
besten fördern können. Die Elternbeiratsvorsitzenden organisieren seit Jahren hochkarätige Vorträge zu Erziehungsfragen und Lernen lernen .
Im Eltern-Schüler-Lehrer-Arbeitskreis (ELSA) werden diese Themen vorbereitet und durch
zusätzliche Workshops nachbereitet und vertieft.
Auch an den Pädagogischen Tagen widmen sich Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam Themen,
welche für alle von Interesse sind, wie z.B. der Umgang mit Mobbing, Chancen und Risiken,
sozialer Netzwerke, Corporate Identity oder zu kooperativen Lernformen.

Unsere Philosophie ist getragen von der Überzeugung, dass Schule Lebensraum ist,
in dem man sich wohlfühlen soll, mit Neugier und Freude lernen will und in einem humanen
Miteinander erwachsen werden kann.

Anhand der Ergebnisse jährlicher Selbstevaluation überprüfen wir unsere Ziele und die Wirksamkeit unseres Handelns. Schulentwicklung ist für uns kein Schlagwort, sondern Aufforderung, nach neuen Wegen zu suchen, wenn alte sich nicht bewährt oder in eine Sackgasse geführt haben.

Einen solchen neuen Weg beschreiten wir durch die probeweise Änderung der Rhythmisierung in 60- und 90 Minuten zum Schuljahr 2012/13, nachdem wir erkannt haben, dass Doppelstunden nur für Fächer mit fachpraktischem Anteil überzeugende Vorteile bringen.
Mittelfristiges Ziel ist es auch, einen offenen Schulanfang mit späterem Unterrichtsbeginn
einzurichten.
Hier sind jedoch noch nicht alle Voraussetzungen bei den Verkehrsverbindungen gegeben.

Alles ist im Fluss….“ So auch eine gute Schule auf dem Wege zu einer noch besseren!

Annelie Richter
Schulleiterin
Mai 2012

Weiterführende Links:

 
 
zum Herunterladen als pdf-Datei: Präsentation des ESG als Ganztagesbetrieb

HAB am ESG (Stand September 2011)

Die Hausaufgabenbetreuung am ESG wird im Schuljahr 2011/2012 jeden Montag und Mittwoch von 13.10-13.55 Uhr und jeweils dienstags und donnerstags von 14.25 bis 15.10 Uhr angeboten.


Die Anmeldung und die Einhaltung der Zeiten sind verbindlich. Für besondere Anlässe kann ein Kind schriftlich entschuldigt werden.

Zur Bereitstellung von Arbeitsmaterial und Anschaffung zusätzlicher Schulbücher wird ein Unkostenbeitrag von 15.--€ erhoben, unabhängig von der Anzahl der Tage, an denen ein Kind angemeldet ist.

Die Hausaufgabenbetreuung ist sehr gut angenommen worden. Ein Team von Eltern, Lehrern und Schülermentoren betreut zurzeit fast 120 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 7. Die Hausaufgaben werden in Gruppen von 14 bis 18 Kindern in getrennten Räumen erledigt, wobei die Betreuer/innen bei Bedarf sachkundig Hilfe leisten.

Die Eltern- und Schülerbetreuer/innen erhalten für ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung aus den im Rahmen der Bildungsoffensive bereit gestellten Geldern.

Darüber hinaus werden seit dem Schuljahr 2009/10 für die Klassen 5 bis 7 im Anschluss an die Hausaufgabenbetreuung (HAB) Zusatzangebote über Lehrbeauftragte, ehrenamtliche Helfer und Praktikanten des Berufskollegs für Gesundheit und Pflege / Bretten gemacht, zu denen sich die Schüler nach einer Schnupperphase anmelden müssen (s. Anlage 2).
Damit ist mit einer verbindlichen Anmeldung zur Hausaufgabenbetreuung und zu den Zusatzangeboten zusammen mit dem Nachmittagsunterricht an zwei Wochentagen für Schüler der Klasse 5 bis 7 an vier Tagen in der Woche ein Ganztagesangebot bis 15.15 Uhr verlässlich gesichert.

Der Hausaufgabenbetreuung (vormals AsL- „Anleitung zum selbstständigen Lernen“) liegt ein ausgereifte Konzeption mit einer gezielten Förderung zugrunde (s. „Leitfaden zur Hausaufgabenbetreuung“, Anlage 3).

Im Anschluss an die Hausaufgabenbetreuung gibt es diverse Zusatzangebote (mit verbindlicher Anmeldung), sodass von Montag bis Donnerstag eine verlässliche Betreuung bis 15.10 Uhr möglich ist.

Die Zahlen zeigen, dass auch in Klasse 6 und 7 dieses Angebot zunehmend angenommen wird.

Schuljahr

Klasse 5

Klasse 6

Klasse 7

gesamt

2007/08
1)

 

ca. 45
3 Klassen

ca. 30
3 Klassen

---

75

2008/09

 

49
4 Klassen

19
3 Klassen

5
4 Klassen

73

2009/10

Schuljahresbeginn

99
4 Klassen

31
4 Klassen

6
3 Klassen

136

nach Wochentagen
Klasse 5 bis 7

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

2007/08 1)

 

 

 

 

2008/09

50

13

51

16

2009/10

106

58

95

29

•  durch Schulleiterwechsel liegen für dieses Schuljahr keine differenzierten Daten vor.

Die höhere Schülerzahl in der Hausaufgabenbetreuung führt zu einem höheren Bedarf an Lehrerstunden im Ganztagesbetrieb (GTB) und in diesem Schuljahr dazu, dass möglicherweise die Gelder für die Hausaufgabenbetreuung nicht ausreichen werden, wenn die bewährte kleine Gruppengröße beibehalten werden soll.

Allen Schülern der Klassen 5 und 6 werden im Rahmen der Poolstunden verbindliche Förderangebote im musisch-ästhetischen, sozialen und neuerdings auch naturwissenschaftlichen Bereich gemacht (Theater, Chor, Instrumentalgruppe, Sport, Verkehrstechnik).

Für die Klassenstufe 7 werden neben der Hausaufgabenbetreuung eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften im musischen Bereich sowie Sport-AG's angeboten.

Alle Schüler der 8. Klasse nahmen bislang an einem weiteren Nachmittag an einem musisch-ästhetischen Projekt verbindlich teil, welches in eine Theateraufführung mündete.
Ab diesem Schuljahr können sie je nach Neigung ein musisches Projekt oder ein Sportangebot wählen, welches sie nach eigener Wahl in den Klassenstufen 7, 8, 9 oder 10 wahrnehmen müssen (Theater, Kunst, Debating, Rugby, Golf). Es steht ihnen jedoch frei, in jeder Klassenstufe an einem weiteren Projekt teilzunehmen. Damit wurde dem Problem der teilweise großen Belastung durch den Pflichtunterricht in G8 Rechnung getragen.

Von Klasse 8 bis 10 werden die sozialen und personalen Kompetenzen der Schüler/innen durch das Wahlpflichtfach Soziales Lernen gefördert, welches einen Sozialdienst von mindestens 25 Wochenstunden beinhaltet, der innerhalb oder außerhalb der Schule abgeleistet werden muss (z.B. Bibliothek, Bistro, Altpapierentsorgung, UNESCO-AG sowie in Kindergärten, Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen).

In jedem Schuljahr wurde von der Schulenwicklungsgruppe in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und allen Gremien ein Förderkonzept entwickelt und verabschiedet, welches mit wenigen Abstrichen umgesetzt werden konnte. Im vergangenen und laufenden Schuljahr können sich Schüler der Klassen 7 sowie 10 und 11 zusätzlich zu den Fördermaßnahmen im Rahmen des Pflichtunterrichts freiwillig zu Förderstunden in Englisch und Mathematik anmelden (s. Anlage 4). In Vorbereitung auf den Doppeljahrgang wird dieser Förderunterricht in Klasse 10 und 11 jahrgangsübergreifend durchgeführt.

Im Sinne des pädagogischen Konzepts wurde im vergangenen Schuljahr das Schulhaus weiter zum Lebensraum ausgestaltet mit Unterstützung des Elternbeirats und des Freundeskreises. Auf den Freiflächen vor den Fluren wurden feste Sitzgruppen für selbstständiges Arbeiten in Pausen und Freistunden installiert (weitere Arbeitsplätze sind vorgesehen). Zum Arbeiten und Ausruhen wurde die neue Schüler-Lehrerbibliothek in den angemieteten Räumen der Dependance mit Arbeitstischen, Computerarbeitsplätzen und Sitzkissen ausgestattet. Durch sechs ehrenamtliche Lehrbeauftragte und eine hauptverantwortliche Bibliothekskraft (finanziert durch einen Sponsor aus der Elternschaft) ist die Bibliothek von Montag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 14.30 Uhr und freitags bis 13 Uhr für die Schüler geöffnet.
Als Entspannungszonen wurde ein Ganztagesbetreuungsraum für die Unterstufe mit Sitzsäcken in einer Rückzugsecke ausgestattet und für die Mittelstufe ein Aufenthaltsbereich mit Sofas und Sitzsäcken von der SMV mit finanzieller Unterstützung des Elternbeirats eingerichtet.

Die Mittagsverpflegung wird durch das Bistro gewährleistet. Es ist an Schultagen von
9.00 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet. Täglich von 12.00 – 13.30 Uhr bietet es den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften ein warmes, frisch zubereitetes Mittagessen an. Sie können wählen zwischen einem einfachen Essen (z.B. Spätzle mit Soße) und einem fleischhaltigen sowie dienstags, mittwochs und donnerstags einem vegetarischen Essen. An jedem Tag gibt es einen großen Salatteller, einen kleinen Beilagensalat und Dessert. Zum Essen wird kostenlos Trinkwasser angeboten. Während der Öffnungszeiten können weiterhin durchgehend warme Snacks, belegte Brötchen, salziges und süßes Gebäck, Bionade, Mineralwasser, Apfelsaftschorle, Kaffee, Tee, Obst und Energieriegel gekauft werden.
Im Durchschnitt werden pro Tag 60 Essen ausgegeben, an manchen Tagen können es aber auch 120 und mehr sein. Zusammen mit den übrigen Verkäufen liegt der Tagesumsatz seit dem Beginn im April 2005 stabil bei ca. 600.-- €, Tendenz leicht ansteigend, u.a. durch die Möglichkeit zur Buchung eines Wunschessens für eine ganze Klasse. Die Umsätze reichen aus, um neben den Einkäufen die Personalkosten sowie den Ersatz von Geschirr und Kleingeräten im laufenden Betrieb zu finanzieren.

Im Bistro arbeiten vier Beschäftigte in Teilzeit. Frau Neukirch leitet das Bistro, eine weitere Kraft arbeitet halbtags, zwei weitere Kräfte auf 400.-- €-Basis.

Die Essensausgabe am Mittag wäre nicht zu bewerkstelligen, wenn nicht Eltern im Rahmen des EMIL-Projektes (Elternmitarbeit im Lehrbetrieb) im Bistro mitwirken würden; derzeit sind dies im Bistro 35 Eltern, die im Wechsel alle zwei bis vier Wochen für ca. 2 Stunden mithelfen.

Auch Schülerinnen und Schüler des ESG unterstützen im Rahmen des Faches Soziales Lernen ( s.o.) das Bistro beim Pausenverkauf und helfen bei Abendveranstaltungen im ESG bei der Bewirtung mit. Sie nehmen diese Aufgabe mit großer Verantwortung wahr, nebenbei lernen sie auch einiges über Hygiene und Umgang mit Mitmenschen.

Juristischer Träger des Bistros ist der Freundeskreis, der bei der Geschäftsführung berät. Buchhaltung und Lohnkontenführung werden von Profis extern geleistet. Die verschiedenen Bereiche rund um das Bistro werden von einem Lehrerteam (zwei Lehrer derzeit) koordiniert.

Die ehrenamtliche Unterstützung durch die Eltern, die Mithilfe der Schülerinnen und Schüler, die Trägerschaft des Freundeskreises und die Mitarbeit der Lehrkräfte sichern seit vier Jahren den Betrieb und die Wirtschaftlichkeit des Bistros, obwohl das warme Mittagessen fast zum Einkaufspreis abgegeben wird.
Ohne die ehrenamtliche Mithilfe der Eltern und Schülerinnen und Schüler würde der Bistrobetrieb in dieser Form nicht möglich sein. Durch die zunehmende Zahl der Schüler, die am Ganztagesbetrieb teilnehmen, wächst der Bedarf an ehrenamtlichen Helfern, die allerdings mit abnehmender Tendenz zur Verfügung stehen aufgrund zunehmender Berufstätigkeit unter den Müttern, die vorwiegend diese Hilfe leisten.

Das Bistro ist aber mehr als Sicherung der Mittagsverpflegung einer Schule im Ganztagesbetrieb: Es ist ein Ort des sozialen Miteinanders und des Austauschs geworden. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer erleben einander in einem ganz anderen Umfeld als im Unterricht oder beim Elternabend. Das gemeinsame Essen gibt Gelegenheit zu zwanglosen Gesprächen und nach dem Unterricht treffen sich die Schülerinnen und Schüler dort für Gespräche, zum Lernen oder zum Spielen.

Das Bistro ist ein wichtiges Element des guten Schulklimas und Ausdruck der gemeinsam wahrgenommen Verantwortung von Schule und Eltern für die Schülerinnen und Schüler.

Das offene Ganztagesangebot am Edith-Stein-Gymnasium findet bei den Eltern in Bretten und Umgebung zunehmend Zuspruch und erfreut sich eines guten Rufs, da die Schule ein gezieltes Qualitätsmanagement durch regelmäßige Feedbackrunden und webbasierte Abfragen bei Eltern, Lehrern und Schülern betreibt.

Wesentlich für den Erfolg sind jedoch unter anderem die mehrheitliche Zustimmung des Kollegiums zum Ganztagesbetrieb und das überdurchschnittliche Engagement sowie die Innovationsbereitschaft vieler Lehrerinnen und Lehrer am ESG. Von Seiten der Schulleitung wird dieses Engagement durch gute Stundenpläne gefördert. Wegen des vermehrten Nachmittagsunterrichts werden mehr Spielräume für freie Tage bei vielen Kolleginnen und Kollegen geschaffen.

Grundlegend für das Gelingen des Ganztagesbetriebs ist jedoch auch die Unterstützung durch den sehr aktiven Elternbeirat sowie die ehrenamtlichen Helfer aus der Elternschaft.
Der professionell organisierte Freundeskreis ist eine notwendige Stütze des Ganztagesbetriebs als Träger des Bistros sowie als Geldbeschaffer für die zusätzliche materielle Ausstattung. Er trägt aber auch zur Entwicklung einer Corporate Identity der Schulgemeinschaft über sein anspruchsvolles Kulturprogramm bei.

Die Anmeldezahlen im laufenden Schuljahr für die Zusatzangebote im Rahmen einer verlässlichen Ganztagesbetreuung zeigen, dass das ESG ein adäquates Angebot im Anschluss an die Ganztagesbetreuungsklassen in den Grundschulen machen kann.
95 von 127 Fünftklässler haben sich zur Hausaufgabenbetreuung angemeldet. Mehr als 70 Schüler haben sich in diesem Schuljahr für Gitarrenunterricht, Spanischunterricht und Bewegungsangebote angemeldet. Durch diese Angebote werden diese Schüler/innen ganzheitlich gefördert und sie sind sicher betreut in der Schule.
Eine Kooperation mit den Vereinen ist im Aufbau, scheitert aber bislang an fehlenden Hallenstunden bzw. den ungünstigen Zeitfenstern für die Übungsleitern. Eventuell lassen sich im Frühjahr Schwimmkurse in Kooperation mit dem TV Bretten organisieren.
Eine Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule Bretten wurde in diesem Jahr in Angriff genommen. Hier zeigt sich jedoch noch wenig Interesse bei Eltern und Schülern, was unter anderem auch an den Kosten liegt.

Prinzipiell schwierig ist es, ein kontinuierliches und qualitativ hochwertiges Angebot zur ganzheitlichen Förderung im Ganztagesbetrieb mit Lehrbeauftragten zu organisieren, da diese, sofern sie nicht Beamte sind, nur einen befristeten Lehrauftrag über höchstens zwei Jahre erhalten können und dann niemals wieder. Auch die Zahl der ehrenamtlich tätigen Mütter ist im Verlauf der letzten vier Jahre kontinuierlich zurückgegangen, weil auch Mütter zunehmend berufstätig sein wollen oder müssen, was wiederum den Ausbau des Ganztagesangebots notwendig macht.

Erfahrungsbericht über den Ganztagesbetrieb in offener Angebotsform
in den Schuljahren 07/08, 08/09 und 09/10

Das Edith-Stein-Gymnasium hat unter der Leitung von Frau Dr. Halbritter seit dem Schuljahr 2004/05 sein pädagogisches Konzept in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und der Unterstützung des Lehrerkollegiums konsequent umgesetzt und optimiert. Auch unter der neuen Schulleitung wurde und wird auch in Zukunft an dieser Konzeption festgehalten und diese im Sinne einer Qualitätssicherung weiterentwickelt werden.

Die Unterrichtsorganisation und Rhythmisierung gewährleistet zwischen dem Vor- und Nachmittagsunterricht die Möglichkeit für ein warmes Mittagessen und eine betreute Mittagspause mit offenen Angeboten für Bewegung, Spiele, Basteln, Lesen und Jonglage.

 
Edith-Stein- Gymnasium Bretten, Breitenbachweg 15, 75015 Bretten, Tel: 07252/ 95 18 - 0, Fax: 07252/ 95 18 50, edith@esg.ka.schule-bw.de