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Behinderte in die Unternehmen !
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Am Internationalen Tag des behinderten Menschen , dem 3. Dezember , stellten Mitarbeiter der AfB Ettlingen ihr Inklusionskonzept vor etwa 100 Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen in der Aula vor. Frau Maurer , seit einem unverschuldeten Verkehrsunfall im Rollstuhl, und Herr Ringwald , Betriebssozialarbeiter und gleichzeitig Leiter der Hardwarekontrolle, gaben allgemeine Informationen zur aktuellen Situation von Behinderten, stellten das Unternehmen in Zahlen und mithilfe eines kleinen Films vor, gingen im Detail auf die Konzeption der aktiven Integration von behinderten und nicht behinderten Menschen in die Arbeitswelt ein und beantworteten die vielen Fragen der interessierten und aufmerksamen Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Vorstellung.
Zum Beispiel zeigte Herr Ringwald anhand einiger Zahlen, dass 95% der Behinderten nicht von Geburt an behindert sind, davon wiederum 60 % körperlich behindert sind (also: aufpassen!). In Deutschland zählen offiziell 12,2 % der Bevölkerung zu den Behinderten. Demnach müssten am ESG etwa 90 Personen mit Behinderungen vorzufinden sein, was auf Rückfrage bei Frau Richter, der Schulleiterin des ESG, verneint und auf 15 bis 20 Personen korrigiert wurde.
AfB – mittlerweile in den meisten Bundesländern und auch in Österreich und Frankreich ansässig - nimmt gebrauchte IT-Hardware an, löscht die alten Daten, bereitet die Rechner mit neuen Programmen auf und gibt sie in den freien Verkauf (übrigens ist auch das ESG zufriedener Kunde von AfB). Dabei liegt der Anteil von körperlich und geistig behinderten Mitarbeitern bei etwa 50 % . Selbstverständlich müssen die Arbeitsbedingungen (Aufgabenstellung, Arbeitsbereiche, Zeiteinteilung, Arbeitsplatz, usw.) den vorhandenen Behinderungen angepasst werden. Interessanterweise arbeitet Frau Maurer im Außendienst und ist eigenständig mit dem Auto unterwegs, bespricht aber mit den Kunden zuvor telefonisch die Zugangsbedingungen vor Ort, um notfalls einen (nicht behinderten) Vertreter zu finden.
Herr Ringwald betonte, wie wichtig ein offener und hilfsbereiter Umgang von nicht behinderten mit behinderten Menschen ist, dass ein ungezwungenes und konstruktives Miteinander durchaus möglich und wünschenswert ist – nicht nur in der Arbeitswelt.
Das Publikum bedankte sich mit langem Applaus bei den Gästen, die sich gerne bereit finden, eine ähnliche Veranstaltung (diese war die erste dieser Art in einer Schule!) vor Schülerinnen und Schülern durchzuführen. Wir freuen uns also auf ein Wiedersehen!
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(C. Magar, UNESCO am ESG) |
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Weihnachten im November -
Adventscafé des Edith-Stein-Gymnasiums sorgt für gute Stimmung |
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Seit Tagen werkelten und bastelten die Schüler des Edith-Stein-Gymnasiums an Adventskränzen, Stoffeulen und Weihnachtssternen, um für das alljährliche Adventscafé weihnachtliche Stimmung zu schaffen.
UNESCO-Tätigkeit soll an einem vorweihnachtlichen Nachmittag im November mit Gemeinschaftsgefühl und viel guter Laune verbunden werden.
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Das Adventscafé des Edith-Stein-Gymnasiums in Bretten am Donnerstag, den 29.11.2012, war wieder ein voller Erfolg. Kinder, Eltern und Lehrer verstanden es großartig, den Spaß am Advent und Weihnachten mit ernsten Dingen, wie der Spendenbereitschaft für verschiedene Hilfsorganisationen, zu verbinden und somit einen sehr eindrucksreichen Nachmittag zu gestalten.
Um 15.30 wurde die Aula geöffnet, in der der Verkauf von Gebasteltem, Kalendern, Weihnachtssternen, Konfitüren und vielem mehr stattfand. Für das leibliche Wohl war durch die Kaffee- und Kuchenstände bestens vorgesorgt. Zusätzlich wurden von der 6a gebrannte Mandeln verkauft und eine Kaffee- und Teestube von der 7a eingerichtet. Auch der Fair-Trade-Stand war dieses Jahr sehr beliebt. Der Erlös der einzelnen Stände geht nach Peru, Gambia und an den Brettener Tafelladen.
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Verließ man nun das Erdgeschoss, fand man auf dem Treppenabsatz den Perukreis Bretten und die Initiative „Humanitas“ für Burkina-Faso.
In den Gängen fand man die Freundschaftsbrücke Nicaragua e.V., die Familien in Managua mit einem Überlebensprogramm unterstützt. Die Freundschaftsbrücke hat sich gegründet, um ein Zufluchtshaus für verlassene Kinder zu bauen sowie für Schulen zu sorgen, in denen Kinder eine solide Grundbildung erhalten. Zudem stellte sich der gemeinnützige Verein „School Help The Gambia“ von Familie Bopp vor, der Kindern und Jugendlichen im westafrikanischen Gambia den Schulbesuch ermöglicht.
Da Rumänien noch immer das Etikett vom „Armenhaus Europas“ anhängt, fand sich auch ein Selbshilfeprojekt für Frauen im Dorf Viscri in Siebenbürgen ein. Dort fand jeder Besucher ein passendes Sockenpaar oder Filzschuhe, womit das Selbsthilfeprojekt in Rumänien unterstützt wird.
Der Leiter der UNESCO-AG, Christof Magar, der das Adventscafe schon seit fünf Jahren organisiert, fand es dieses Jahr besonders wichtig, dass der Verkauf in der Aula stattfindet, denn dies sollte den Leuten ein entspannteres Gefühl beim Kaufen geben. Diese Strategie ist aufgegangen; die Veranstaltung kam gut an.
„Der Erfolg des Adventscafés“, so Schulleiterin Annelie Richter, „ist zu einem Großteil dem außerordentlichen Engagement von vielen Eltern, Schülern und Lehrern zu verdanken“.
Nadine Böckle
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Amnesty International am ESG |
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Vor Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen stellte Herr Kugehl (ai Karlsruhe) die weltweit operierende Organisation vor:
Ursprünglich eine Gefangenenhilfsorganisation (gegründet 1961 von Peter Benenson in London) wuchsen sowohl die Aufgabenbereiche als auch die Mitglieder in den folgenden Jahren sprunghaft an. 1962 etwa betreuten 70 Gruppen 210 Fälle, 1963 schon 350 Gruppen 770 Fälle, 1967 550 Gruppen fast 2.000 Fälle. Besonders die aufklärende Arbeit in den Bereichen Folter, Todesstrafe, Willkür in totalitären Staaten führte ai zu einem umfassenden Engagement zur Einhaltung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden waren und die sich u.a. auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wieder finden.
Herr Kugehl, der sich sehr über die im ESG-Gebäude angebrachten Artikel der Menschenrechte freute, betonte, dass ai politisch und wirtschaftlich völlig unabhängig sei, da die Finanzierung ausschließlich auf Spenden basiere. Dadurch wolle man sich in keine (etwa politische) Abhängigkeit bringen, um unparteiisch und sachlich auf Missstände in allen Bereichen hinweisen zu können.
Nach einem Überblick zur historischen Entwicklung stellte der pensionierte Fluglotse auch aktuelle Beispiele aus Tunesien, Libyen, Ägypten und Syrien vor und beantwortete Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler.
Zum Schluss verteilte er deutsch-englische Broschüren mit den Menschenrechten, wies auf die Wichtigkeit von Spenden für ai hin und regte alle Anwesenden zur aktiven Mitarbeit bei amnesty international an. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich für den Vortrag mit einem starken Applaus und wir hoffen, eine ähnliche Veranstaltung auch im kommenden Schuljahr am ESG anbieten zu können.
(C. Magar, UNESCO-Koordination)
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UNESCO-AG im Tafelladen Bretten (März 2012) Erlebnisbericht |
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Mittagspause: Wir, die UNESCO-AG, sind auf dem Weg zum Tafelladen Bretten. Mit im Gepäck ein Scheck über 1.000 Euro, den wir heute stolz der Tafelladenleiterin, Frau Eva Bajus, als eine Spende überreichen möchten.
Finanziert haben wir diesen Scheck aus dem Rest unseres Erlöses des Adventscafés im vergangenen Jahr. Auf dem Weg dorthin kann sich noch keiner von uns vorstellen, wie so ein Tafelladen von innen aussieht oder wie er funktioniert. Doch das ändert sich bald. Dort angekommen werden wir von Herrn Achim Lechner, dem Verwaltungsleiter des Diakonischen Werks Bruchsal-Bretten, empfangen und in eine ruhige Ecke des Tafelladens geführt, da bereits einige Kunden vor dem Eingang auf die Öffnung warten. Jetzt lernen wir auch Frau Bajus kennen, die uns heute das System dieses Tafelladens näher erläutern wird. Sie beginnt mit den Kunden, die hier ein- und ausgehen. „Der Tafelladen ist kein Supermarkt. Hier kann nicht jeder einfach herkommen und einkaufen, denn die Idee eines Tafelladens ist, es Menschen, die nicht so viel zum Leben haben wie andere zu ermöglichen günstiger an Essen zu kommen. Wir bieten zum Beispiel Lebensmittel an, bei denen oft das Haltbarkeitsdatum bereits überschritten ist. Dadurch können wir sie um einiges billiger anbieten als man es sonst bekommt. Aber natürlich verkaufen wir keine verdorbenen Lebensmittel, jede einzelne Ware wird von uns getestet. Was nicht mehr genießbar ist landet im Müll.“, erklärt uns Frau Bajus. Einkaufen darf hier also nur, wer einen speziellen Ausweis besitzt und dieser wird nur ausgestellt, wenn der Kunde beweisen kann, dass er auf diese Hilfe angewiesen ist. Sei es, weil die Sozialhilfe an allen Ecken und Enden nicht reicht, weil die Rente zu knapp ist oder weil all die Schulden noch irgendwie abbezahlt werden müssen. Wer hier um Hilfe bittet, wird nicht abgewiesen. Aber wo kommen all die Lebensmittel her, die hier angeboten werden? „Wir besitzen (3) Fahrzeuge, mit denen wir ganz bestimmte Supermärkte in der Umgebung anfahren, die uns abgelaufene Waren, die sie so nicht mehr anbieten können spenden. Wenn die Fahrzeuge dann von ihren Routen zurückkommen, wird geprüft welche Lebensmittel wir noch verkaufen können und welche wir leider wegwerfen müssen.“, so Frau Bajus. Nachdem all unsere Fragen geklärt sind dürfen wir sogar selbst Hand anlegen. Vor uns stehen Eimer voller Lebensmittel und wir sollen nun entscheiden, was man noch essen kann. Gar nicht so einfach, woran erkennt man denn nochmal ob eine Gurke noch frisch ist oder nicht? Nach ungefähr 10 Minuten sind wir jedoch fertig und räumen die von uns ausgesuchten und als noch genießbar empfundenen Lebensmittel direkt in die Regale des Tafelladens ein. Nun neigt sich unser kleiner Ausflug auch schon dem Ende. Die Leiterin verteilt noch kleine Rittersporttafeln („Niemand verlässt meinen Laden ohne etwas zum Essen.“), es werden noch ein paar Fotos geschossen, der Scheck wird überreicht und wir verabschieden uns und machen uns wieder auf den Weg zurück in die Schule. Abschließend denke ich im Namen aller Unesco – Agler zu sprechen, wenn ich sage, dass dieser Ausflug uns daran erinnert hat wie gut es uns doch geht und wie wenig wir unseren Reichtum eigentlich zu schätzen wissen. Wer von uns muss sich denn schon Gedanken darüber machen, ob er am nächsten Tag genug zu Essen hat? Aber mal andersherum, wie schnell könnten die eigenen Eltern durch eine Kündigung oder andere Umstände in eben diese Situation kommen? Und wie froh wären wir dann, wenn uns eine Organisation wie der Tafelladen Bretten unter die Arme greifen würde?
Ines Hackenberg, Klasse 10c
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Von Elchen und Pinguinen |
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Schuladventscafé des ESG sorgt für vorweihnachtliche Stimmung
Eine vorweihnachtliche Atmosphäre kam bereits am frühen Abend des 24. November 2011 in den Fluren des gut besuchten Edith-Stein-Gymnasiums auf, als das alljährliche Schuladventscafé wieder die gesamte
Schulgemeinde zur Einstimmung auf die Festtage einlud. Umrahmt von einem Adventsprogramm in der Aula
sorgten zahlreiche Stände für das leibliche Wohl und in den Klassenzimmern der Fünftklässler drängten sich auf den Tischen Holzengel, Weihnachtsbasteleien, selbstgegossene Kerzen und bunte Gestecke,
die fleißige Helfer gefertigt hatten.
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Während es im Eingangsbereich nach Kuchen und Plätzchen duftete, konnte man in der Aula über den eigenen Plätzchenteller schauen und Weihnachten in anderen Ländern erleben. Zur Einstimmung sang die 6c unter der Leitung von Marita Schweigel Weihnachtslieder aus drei Kontinenten, bevor Christine Czerwenka Weihnachttraditionen in Spanien, Frankreich und Kanada vorstellte, jeweils von einem landestypischen Weihnachtslied in der jeweiligen Landessprache gefolgt, das die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen zum besten gaben. Derart festlich gestimmt, konnte man Gutes tun, indem man an den Ständen der UNESCO-AG fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee und Geschenkartikel kaufte. Mit dem Erlös von insgesamt knapp 2700 Euro werden in diesem Jahr Projekte der Freundschaftsbrücke Nicaragua und der School Help in Gambia, sowie ein regionales Projekt unterstützt. Ebenfalls vorgestellt und durch Stände vertreten waren Hilfsprojekte in Peru, Sri Lanka, Burkina Faso und Thailand. So diente auch der von Roswitha Frey selbst genähte Elch, der versteigert und später für 50 Euro verkauft wurde, einem guten Zweck. Er hört inzwischen auf den Namen ‚Jonas'.
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Auch nach dem ersten, von Ines Hackenberg und Jonas Borrey als Vertreter der UNESCO-AG souverän und unterhaltsam moderierten Programmteil konnte die zweite Hälfte überzeugen und begeistern, die von Melanie Hongs 5a mit zwei Texten aus dem Deutschunterricht sowie einem von kleinen Pinguinen vorgetragenen Gedicht eingeleitet wurde. Das Adventscafé klang musikalisch aus mit französischen Weihnachtsliedern, in die Christine Belec und Renate Heidinger auch das inzwischen ganz auf Weihnachten eingestimmte Publikum miteinbezogen. Den ebenso gelungenen Abschluss bildete dann das Gitarrenensemble von Günther Möll und seinen Schülern der 5.-7. Klassen, die unter anderem den Beatles-Klassiker „Yesterday“ mindestens so gut wie das Original vortrugen.
Insgesamt war die Adventsfeier der Klassen 5 bis 7 auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und sorgte für vorweihnachtliche Stimmung und zufriedene Gesichter durch ein abwechslungsreiches Programm und ein gemütliches Ambiente. So hat nur der Schnee gefehlt, um dem Adventscafé auch äußerlich einen weihnachtlichen Rahmen zu verleihen.
Thomas Merklinger
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Brettener Friedensmarsch |
Bretten den 30.03.2011, 18 Uhr
Unter dem Motto „Für eine Welt ohne Krieg - Macht – Flüchtlinge“ bildete auch dieses Jahr der Friedensmarsch durch die Innenstadt von Bretten wieder den Höhepunkt der diesjährigen Brettener Friedenstage.
Mit Friedenskerzen „bewaffnet“ begann der Lichterzug am Marktplatz, kam an verschiedenen
Stationen vorbei, die mit Musik und Text von Brettener Schulklassen gestaltet wurden und fand wieder zurück am Marktplatz seinen Abschluss.
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„Frieden ist kein Geschenk, Frieden muss man erarbeiten!“, mit diesem Hinweis auf das täglich nötige Engagement für Frieden, eröffnete OB Wolff den Gang durch die Stadt.
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Aufgeteilt in 4 Stationen begann nach einer kurzen Ansprache seinerseits der „Lichterzug“ in Richtung Fußgängerzone. Am Partnerschaftsbrunnen trat eine Tänzerinnengruppe auf, am Gottesackertor wurde die Flüchtlingssituation an der Grenze dargestellt und beim Gebrochenen Rad machten Schüler auf die Friedensthematik aufmerksam.
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Zurück am Marktplatz hatte dann noch die Schulband der Schillerschule einen kleinen Auftritt, der den
abwechslungsreichen Abend musikalisch ausklingen ließ. Meiner Meinung nach eine, auch durch die Atmosphäre mit den vielen Kerzen und Lichtern, sehr gelungene Veranstaltung.
Eine angemessene Teilnehmerzahl hätte den Abend perfekt machen können, es ist doch schade, dass nur ungefähr 50 Menschen an einem Donnerstagabend eine Stunde ihrer Zeit opfern können, um die vielen engagierten Schüler mit einem kurzen Applaus zu belohnen.
Ines Hackenberg, 10c
Bilder: Julia Wiewecke, 10c
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ESG begrüßt Adventszeit in neuem Glanz mit großer Feier |
Am Donnerstag, den 25.11.2010, war es wieder soweit: Auf dem „Stundenplan“ des Edith-Stein-Gymnasiums in Bretten stand in der Zeit von 15.30h bis 17.30h die diesjährige Adventsfeier.
Nachdem an zwei Samstagen im November einige Räume durch die Mithilfe vieler Schüler und Eltern neu gestrichen werden konnten, war es der Schulgemeinde samt Gebäude gelungen, einen „glänzenden Nachmittag“ zu präsentieren.
Annelie Richter, Schulleiterin des ESG, wies in ihrer Begrüßung auf die beiden Ziele hin, die mit der Adventsfeier verbunden sind: Die Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest und das Sammeln von Spendengeldern für die Patenschule in Satipo, Peru, sowie für ein regionales Hilfsprojekt. Hierzu stellten vier engagierte Menschen ihre Hilfsprojekten in Burkina-Faso, Sri-Lanka, Peru und Thailand vor, die den Menschen dort eine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln, Gebrauchsgegenständen wie Fahrrädern, Brillen, Hörgeräten und Kühlschränken sowie vor allem einen Zugang zu Bildung ermöglichen. Nähere Informationen hierzu konnten sich die Besucher dann an verschiedenen Ständen im Schulhaus von Vertretern der Projekte einholen.
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Fünftklässler des ESG präsentieren Schmuckstücke aus Burkina-Faso |
Neben vielen selbst gebastelten Dekorationsartikeln für die Adventszeit, einem großen Kuchenverkauf von Elternseite sowie dem Angebot von umweltfreundlichen Stiften seitens der Umwelt-AG, zeigten auch die derzeitigen Fünftklässler ihr Können anhand von einstudierten Gedichten, englischen Weihnachtsliedern und Hintergrundinformationen zu Weihnachtsbräuchen sowie zur Entstehungsgeschichte des Liedes von „Rudolf mit der roten Nase“. Weitere musikalische Beiträge lieferten das Orchester des ESG unter der Leitung von Reinhard Baumgärtner und das Gitarrenensemble von Günter Möll.
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Zum Verkauf wurden allerlei von Schülern selbstgebastelte Dekorationsartikel angeboten
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Schüler der 5d während ihres Auftritts bei der Adventsfeier
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Besonderen Dank gebührt der UNESCO-AG samt den Lehrkräften Elke Wild-Siebert, Kathrin Reiß und Christof Magar sowie der Elternbeiratsvorsitzenden Michaela Schreiber und vielen engagierten Eltern für die gelungene Organisation der Adventsfeier, die einen Erlös von 3000€ brachte.
Markus Venschott
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UNESCO-Regionaltagung in Stuttgart |
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Mit einigen Blättern des UNESCO-Zukunftsbaumes, der vor ein paar Monaten an der Schule aufgestellt worden war, hat sich die UNESCO-AG am 14. Oktober 2010 auf den Weg nach Stuttgart gemacht. Im Neuen Schloss haben sich Schulleiter, Lehrer und Schüler aller baden-württembergischen UNESCO-Projektschulen versammelt, um sich über von ihnen durchgeführte Projekte auszutauschen. Wir vom Edith-Stein-Gymnasium Bretten sind von Frau Wild-Siebert und Herrn Magar begleitet worden.
In der Empfangshalle des Schlosses stimmten uns Stellwände, auf denen jeweils eine Schule sich und ihre Projekte präsentierte, auf die Begegnung mit Schülern aus ganz Baden-Württemberg ein. Anschließend folgten musikalische und künstlerische Darbietungen durch die Schüler des Instituts Dr. Flad, einer Privatschule in Stuttgart. Um darauf aufmerksam zu machen, dass der Tango-Tanz von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt worden ist, hatten sie eine Tanzeinlage inszeniert. Dabei kam nicht nur der Tanz selbst zum Ausdruck, sondern wir erhielten auch die Gelegenheit, etwas über seine Herkunft und Entstehung im argentinischen Buenos Aires zu erfahren. Bei einer Podiumsdiskussion nahmen Herr Hörold, Bundeskoordinator der deutschen UNESCO-Projektschulen, Herr Dr. Flad und die Schülersprecherin des Dr. Flad-Instituts Stellung zu den Fragen von Südwestrundfunkmoderator Zehender nahmen.
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Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung haben wir uns bei einem kleinen Imbiss mit anderen Schülern ausgetauscht und konnten von ihnen und ihren Stellwänden Anregungen für eigene, zukünftige Projekte gewinnen.
Franziska Pröll |
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Nadine Schneider in Peru |
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Am 22. Juli 2010 berichtete Nadine Schneider, Abiturientin des ESG im Jahr 2009, vor Schülerinnen und Schülern der Klassen 8, 10 und 11 über ihr Auslandsjahr 2009/10 in Peru.
Dabei schilderte sie nicht nur, wie wichtig eine rechtzeitige Anmeldung (mindestens ein Jahr vorher) zum FSJ (freiwilligen sozialen Jahr) ist, sondern auch, dass sie diese Entscheidung für die wichtigste in ihrem bisherigen Leben ansah:
Die Arbeit mit Kindern war (und ist) ihr ein großes Anliegen, und so leistete sie mit ebenso großer Begeisterung ihren Dienst bei einem ersten Projekt bis Dezember 2009 in einem Andendorf in der Nähe der im Nordwesten Perus gelegenen Stadt Cajamarca (2.800 m über Meeresniveau), wo sie Kindern bei der Erledigung der Hausaufgaben half.
Problematisch erwies sich für Nadine, dass viele Kinder, die ihre Hausaufgaben nicht vollständig erledigen konnten, mit Schlägen von den Lehrern zu rechnen hatten, sie also oft selbst die Hausaufgaben für die Kinder erledigte, um die Misshandlungen zu verhindern.
Beim zweiten Projekt ab Januar 2010 unterrichtete sie Kindergartenkinder in Gesundheitspflege und Hygiene, aber auch in Mathematik und Spanisch; hierfür nahm sie einen langen und beschwerlichen Hin- und Rückweg in Kauf. Sie musste um 7 Uhr morgens aus dem Haus und kam oft erst um 7 Uhr abends wieder bei ihrer Gastfamilie an. Mit letzterer verstand sie sich bestens, hier konnte sie ihre Spanischkenntnisse auffrischen und erweitern, hier wurde sie in die Familie integriert; sie will den Kontakt aufrecht erhalten und freut sich bereits auf eine Reise nach Peru in nicht allzu weiter Ferne.
Als beste Einrichtung für die Organisation eines Auslandsjahrs empfahl sie den Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der ihr bei der Beschaffung eines Jahresvisums half, obwohl sie mit einer anderen (und weniger zu empfehlenden) Organisation nach Peru gekommen war.
Die Fragen der interessiert zuhörenden Schülerinnen und Schüler beantwortete sie ausführlich und veranschaulichte anhand mitgebrachter Gegenstände (wie z.B. Sandalen aus gebrauchten Autoreifen). Auf diese Weise konnte sie sicherlich den einen oder anderen ESGler für die Idee eines Auslandsjahrs begeistern. (cm)
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Ein Baum voll bunter Wünsche |
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Konzentriert strecken einige Fünftklässler des Edith-Stein-Gymnasiums ihre Arme in die Höhe. Jeder von ihnen hält ein grünes Papierblatt in den Händen, das er gerade am Unesco-Zukunftsbaum zu befestigen versucht.
Dieser ist der individuelle Beitrag des Brettener Gymnasiums zum achten Internationalen Unesco-Projekttag mit dem Titel „Unser Handeln – unsere Zukunft.“ Um den Baum zu planen und zu bauen, waren viele Stunden Arbeit von engagierten Eltern, Schülern und Lehrern notwendig. So stifteten beispielsweise einige Eltern zwei Weinfässer, Kies und Äste, die dem Baum einen stabilen Stamm und eine schöne Krone verleihen. Auch die Fünft- und Sechstklässler haben fleißig mitgeholfen, indem sie jede Menge Toilettenpapierrollen sammelten.
Schließlich haben die Schülerinnen Carina Cicioglu, Karen Heise, Theresa Lindner, Sabrina Nagel und Hannah Wagner viel Zeit und Mühe investiert, um aus den ursprünglichen Abfallmaterialien mit ein bisschen Farbe einen schönen, aber noch blätterlosen Baum zu zaubern. Diese erhält der Baum nämlich erst im Lauf der Woche, wenn jeder Schüler seinen Wunsch auf ein blattförmiges Stück Papier schreibt. Das besondere daran ist, dass der Wunsch der Gemeinschaft oder der Umwelt dienen und auf der Rückseite des Blattes ein Verwirklichungsvorschlag seinen Platz finden soll. Eine Kommission, bestehend aus den Unesco-AG-Leitern Christof Magar, Katrin Reiß und Elke Wild-Siebert, wählt dann die besten Wünsche aus, die dann in der Schule in die Tat umgesetzt und im Regierungspräsidium Stuttgart vorgestellt werden. Doch dies wird angesichts der vielen, unterschiedlichen Wünsche wohl keine leichte Aufgabe werden.
Gerade hängt Maria Croce aus der Klasse 5b ihr Blatt an den Baum. Darauf ist zu lesen, dass sie sich mehr Sportaktivitäten in den Mittagspausen wünscht, wobei sie selbst mit den Lehrern ein Programm ausarbeiten möchte. Neben Maria steht ihre Klassenkameradin Felicitas Pfaus, die unbedingt etwas für die Umwelt tun möchte, indem sie rund um die Schule Bäume pflanzt. Auch sie befestigt jetzt ihr grünes Blatt am fast drei Meter hohen Unesco-Zukunftsbaum, der immer farbenfroher und prächtiger wird.
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UNESCO- Adventscafé 2009 |
Das traditionelle UNESCO- Adventscafé fand dieses Jahr in der zweiten Adventswoche,
am 10. Dezember 2009 statt.
Wie schon die Jahre davor, endete der Unterricht für die Klassen 5 - 7 nach der 6. Stunde. Nach einer kurzen Mittagspause wurde in den Klassen unter Mithilfe engagierter Eltern und der betreuenden Lehrer fleißig gebastelt. Neben wunderschönen weihnachtlichen Grußkarten, bemalten Holznikoläusen und dekorativen Weihnachtsgestecken, gab es für jeden Geschmack unzählige Dekorations- und Geschenkideen. Die Ideen, die Anleitung zur Umsetzung und jede Menge tatkräftige Unterstützung kamen von Frau Brandmeier, die sich auch dieses Jahr mit ihrem Talent und Ihrem Einsatz unentbehrlich machte.
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Ab 15.30 Uhr, mit der offiziellen Eröffnung der Adventsfeier durch unsere Schulleiterin, Frau Richter, begann auch der Verkauf der Bastelarbeiten. Neben einem interessanten Rahmenprogramm, konnten die Gäste außerdem Kaffee, Tee und Kuchen und Getränke in stilvoll weihnachtlich geschmücktem Ambiente genießen oder am Eine–Welt Stand Produkte und Weihnachtsgeschenke aus fairem Handel erstehen. Außerdem fanden die von Herrn Fischer angebotenen kunstvoll bemalten Umzugskartons, die als Nachbildung der Berliner Mauer für den Menschenrechtsabend als Requisiten gedient hatten, einen reißenden Absatz.
Im Programm war die Vorstellung von Frau Schreiber als neue Elternbeirats - Vorsitzende, die Ehrung von Frau Fuchs (EMIL- Eltern), ein Vortrag über unsere Partnerschule in Satipo von Herrn Schaad, eine anschauliche Präsentation über einen Australien- Austausch von Amelie Hecht und die Ausstellung eines weihnachtlichen Kunstprojekts von Frau Fuchsloch.
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Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung vom Gitarrenensemble Society (Herrn Möll), den Vortrag französischer und spanischer Weihnachtslieder (Herr Magar und Frau Czerwenka) und dem „Brettener Gitarrensyndikat“ (Herr Möll).
Um 18.00 Uhr ging die gut besuchte Feier erfolgreich zu Ende. Dank der vielen engagierten freiwilligen Helfer kann das ESG dieses Jahr wieder den stolzen Betrag von ca. 1000 € anteilig an die Partnerschule in Satipo, an eine soziale Organisation im Umkreis und für UNESCO Zwecke spenden.
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Model United Nations Baden Württemberg 18. Juni – 22. Juni 2009 in Stuttgart
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Wer?
9 Schüler der 12. Klasse in drei verschiedenen Delegationen :
Elfenbeinküste: Simeon Max (Generalversammlung), Christopher Zuber (Hauptausschuss 1)
Südafrika: Julia Gienger (Menschenrechtsrat), Ann-Katrin Knoblich (Hauptausschuss 1),
Nelli Wilhelm (Kommission für nachhaltige Entwicklung), Daniel Zonsius (Generalversammlung)
Tunesien: Theresa Meerwarth (Generalversammlung), Désirée Steiner (Hauptausschuss 3),
Laura Wick (Kommission für Wissenschaft und Technik im Dienste der Entwicklung)
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Was?
Model United Nations Baden-Württemberg (MUNBW) ist mit inzwischen rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines der größten Planspiele der Vereinten Nationen für Schüler in Deutschland. Nach dem Konzept „Schüler spielen Vereinte Nationen” können Jugendliche während der fünftägigen Konferenz Weltpolitik hautnah erleben und mit gestalten. Auf der seit 2002 jährlich in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart stattfindenden Sitzungswoche werden so aus Schülern „Diplomaten”.
Die Jugendlichen können als Delegierter eines UNO-Mitgliedstaates, als Vertreters einer NGO (Nichtstaatliche Organisation) oder als Regierungschef am Gipfeltreffen des ASEAN (Verband südostasiatischer Nationen) teilnehmen.
In simulierten Gremien wie dem Sicherheitsrat, der Generalversammlung oder dem Menschenrechtsrat, setzen sie sich für die Interessen „ihres” Landes oder „ihrer” NGO ein. Dort diskutieren und verfassen sie Resolutionen zu komplexen Themen wie Menschenrechte, Krieg und Frieden, Umweltschutz und Völkerrecht.
Über diplomatisches Parkett können sich die Teilnehmer außerdem als Journalist bewegen und so für die simulierte Konferenz-Zeitung über die spannenden Ereignisse der Sitzungswoche berichten.
(Quelle: www.munbw.de )
Unser Fazit
Mit gemischten Gefühlen fuhren wir mit dem Zug nach Stuttgart, stellten jedoch bald fest, dass unsere Bedenken unbegründet waren. Neben spannenden Diskussionen und interessanten Themen waren es vor allem auch die netten Mitdelegierten und Vorsitzenden, die uns begeisterten und dieses Erlebnis unvergesslich machten.
(Julia Gienger, Ann-Katrin Knoblich, Nelli Wilhelm)
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UNESCO-Sommercamp 2009 in Neckargemünd
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Von Mittwoch, den 8. Juli, bis Freitag, den 10. Juli 2009, fand das zweite Sommercamp dieser Art statt, an dem Julia Gienger und Nelli Wilhelm (beide Jahrgang 12) aus der UNESCO-AG teilnahmen. Gemeinsam mit Herrn Magar (UNESCO-Koordination am ESG) fuhren sie nach Neckargemünd, wo sie von Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Stephen-Hawkings-Schule (SHS)– das ist eine private Schule für körperbehinderte und nicht behinderte Kinder – empfangen wurden. Nach einem Mittagessen in der Mensa des riesigen Berufsbildungswerks in Neckargemünd, in deren Häusern die SHS untergebracht ist (übrigens sind beide Einrichtungen UNESCO-Projektschulen!), begrüßte der Schulleiter der SHS, Herr Förster, die etwa 40 Teilnehmenden aus insgesamt elf Projektschulen Baden-Württembergs:
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1. Rohräcker-Schule, Esslingen
2. Geschwister-Scholl-Schule, Tübingen
3. Stephen-Hawking-Schule, Neckargemünd
4. Institut für Heilpädagogik, Heidelberg
5. Internationale Gesamtschule, Heidelberg
6. Burggymnasium, Schorndorf
7. Heisenberg Gymnasium, Karlsruhe, Ettlingen, Bruchsal
8. Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium, Ulm
9. Drohste-Hülshoff-Gymnasium, Freiburg
10. Edith-Stein-Schule, Ravensburg
11. Edith-Stein-Gymnasium, Bretten
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Danach stellte der Regionalkoordinator der UNESCO-Projektschulen in Baden-Württemberg, Herr Rehfuss, die Leitlinien der UNESCO in einer kurzen Power-Point-Präsentation vor, worauf Christoph Fauser von der SHS über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sprach:
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Er verwies auf die Broschüre „Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ und zeigte viele Stolpersteine auf, die das Leben von Behinderten erschweren: So sind beispielsweise viele Schulen schon räumlich nicht geeignet (Barrierefreiheit); die Pisa-Ergebnisse haben für deutsche Schulen festgestellt, dass insbesondere Kinder aus Migrantenfamilien, aus armen Elternhäusern sowie Kinder mit Behinderungen diskriminiert werden; im Durchschnitt besuchen innerhalb der Europäischen Union etwa 70% der Kinder mit Behinderung Regelschulen, in Deutschland sind es nur 15%! Seit März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention nun auch in Deutschland gültig: In naher Zukunft sind behinderte Kinder also auch an deutschen Regelschulen aufzunehmen; hierbei ist der Inklusion (Anpassung der Institution an das Individuum) Vorrang vor der Integration (Anpassung des Individuums an die Institution) zu geben.
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Am Abend fand ein Grillfest mit einem interessanten Beiprogramm (z.B. Filmvorführung, Fledermauswanderung, Astronomie, usw.) statt, bevor dann wegen des schlechten Wetters statt in Zelten in der Sporthalle übernachtet wurde.
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Nach einem frühen und reichhaltigen Frühstück in der Mensa – Frau Reiß, die Leiterin der UNESCO-AG, war inzwischen für diesen Tag nach Neckargemünd gekommen – besuchten die Teilnehmer verschiedene Klassen der SHS im Realschul- und Gymnasialbereich. Hoch motivierte Schüler in kleinen Klassen (z.B. Klasse 7 in Französisch mit 7 Schülerinnen und Schülern) erwarteten uns in technisch hervorragend ausgestatteten Klassenräumen (PCs mit Internet, elektronische Tafel mit Touchscreen, usw.) – interessante Fragen wurden gestellt und ein Einblick in den Alltag von körperbehinderten Jugendlichen gewährt. Viele SHSler haben noch nie eine Regelschule besucht und können sich überhaupt nicht vorstellen, wie Unterricht in Klassen von 30 und mehr Schülern gelingen kann/soll. Daher haben wir die Klasse mit ihrer Leiterin, Frau Suske, für das kommende Schuljahr zu uns ans ESG eingeladen – wir freuen uns sehr auf dieses Treffen in Bretten!
Ab 11 Uhr ging es dann in verschiedene Workshops (z.B. Zooschule Heidelberg, Brotbacken im Holzofen, Aufbau eines Outdoor-Camps, Alltag eines Rollstuhlfahrers (Selbsterfahrung für „Läufer“), Kanu und Kayak auf Elsenz und Neckar, Hip-Hop-Tanz (mit und ohne Rollstuhl), Theater, Wassershiatsu (mit zwei tollen Physiotherapeuten – danke Stefanie und Michael!), Passanteninterviews in der Heidelberger Innenstadt, usw.) bis etwa 16 Uhr – alle waren begeistert, auch weil das Wetter sich gnädig zeigte und es wenigstens trocken blieb. Nach dem Abendessen in der Mensa zeigten beim Musikfest in der großen Aula mehr als neun Schülergruppen, was sie musikalisch und tänzerisch alles vorbereitet haben – super! Ein Riesenlob für diese Leistungen!
Am letzten Tag, nach dem Frühstück, fand die Abschlussdiskussion in der Aula statt. Dazu arbeiteten alle Teilnehmer in gemischten Gruppen erst einmal die für sie jeweils wichtigsten Bausteine für eine optimale Schule für alle heraus und stellten sie den anderen vor. Hier eine kleine Auswahl:
kleinere Klassen (maximal 15 Schülerinnen/Schüler pro Klasse)
zwei Lehrkräfte pro Klasse (zwecks Binnendifferenzierung)
barrierefreie und behindertengerechte Einrichtungen
gelebte Prinzipien wie Toleranz, Solidarität, Sicherheit und Gerechtigkeit
Schule ohne Rassismus, mit Zivilcourage
praxiskonforme Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte
Fachpersonal (schulpädagogische und –psychologische Experten)
schulortnahe ärztliche und therapeutische Betreuung
Mediation
usw.
Auch Experten aus den Reihen der Eltern, Lehrer und Schulleitung stellten ihre Sicht dar und es fand eine angeregte Diskussion statt, die sich mit der Frage befasste, welche dieser Ziele auch wirklich in die Praxis umgesetzt werden können.
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Besonders der unbefangene Umgang der Schülerinnen und Schüler der SHS hat alle, die am Sommercamp 2009 teilgenommen haben, sehr beeindruckt und ihnen die Augen geöffnet für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie z.B. auf die Gesundheit zu achten, miteinander zu leben und vorurteilsfrei und hilfsbereit auf andere Menschen zuzugehen.
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Ihnen und den Organisatoren, besonders Herrn Heinz Reinke und Herrn Christoph Fauser, unser herzlicher Dank für eine tolle UNESCO-Aktion! (cm)
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Wissenschaftsforum in Paris
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Zum Abschluss des internationalen Polarjahres veranstaltete das deutsch-französiche Jugendwerk (DFJW) in Zusammenarbeit mit dem Office franco-québécois pour la Jeunesse (OFQJ) vom 18.-22. März 2009 ein Wissenschaftsforum in der Cité des Sciences et de l'industrie in Paris. Die Themenschwerpunkte des deutsch-französischen Wissenschaftsforums waren
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- Die Welt der Polargebiete
- Die Polargebiete im globalen Kontext
- Klimawandel
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4 Schüler der Stufe 11 beschäftigten sich mit den Themen und nahmen zusammen mit Herrn Magar an der Ausstellung teil. Rund 40 andere Gruppen aus ganz Frankreich und Deutschland kamen nach Paris um dort ihre Projekte auszustellen. Informativ und ansprechend waren neben den anderen Ständen, Vorträge und Workshops zum Thema Klimawandel und Co.
Nach 8 Stunden Ausstellung in der Cité wurde täglich für reichlich Programm gesorgt. Neben der Bootsfahrt auf der Seine war die abendliche Sightseeingtour durch Paris ein Erlebnis.
Une excursion à refaire ...
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Südamerika-Tag am 19.02.2009 |
Am 19. Februar fand, passend zum Jahresmotto, der Südamerika - Tag statt.
Während der 5. und 6. Unterrichtsstunde fanden sich die teilnehmenden Klassen
der Klassenstufen 5 -12 in der Aula ein.
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Das abwechslungsreiche Programm umfasste sowohl musikalische Beiträge des Chors,
als auch Power Point Präsentationen und einen äußerst interessanten Vortrag brasilianischer Franziskanerinnen. |
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Sie berichteten über ihr Leben und die Lebensumstände in Brasilien und standen für Fragen seitens der Schüler bereit.
Besonders interessiert wurde eine Präsentation von Hendrik Zuber, einem Schüler des ESG, über den Drogenanbau in Bolivien aufgenommen. |
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Während der Präsentation konnten sich die Schüler/ innen und Lehrer/ innen gegen eine kleine Spende am üppigen Buffet südamerikanischer Leckereinen bedienen, ihr Wissen über den Kontinent anhand eines Quiz` überprüfen oder interessant gestaltete Informationstafeln betrachten. |
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Verleihung der Urkunde zur „anerkannten UNESCO-Projektschule“ am 9.12.2008 |
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Am 9. Dezember 2008 war es endlich soweit:
Aus der Hand des Koordinators der Deutschen UNESCO-Kommission erhielten wir die Urkunde als anerkannte UNESCO-Projektschule: Herr Hörold übergab im Beisein vieler geladener Gäste (Schülervertreter, Elternvertreter, Kollegium des ESG, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, des Regierungspräsidiums Karlsruhe, des Kultusministeriums in Stuttgart, der baden-württembergischen UNESCO-Projektschulen, usw.) der Schulleiterin, Frau Annelie Richter, sowie der ehemaligen Schulleiterin, Frau Dr. Halbritter, sowie den Verantwortlichen der UNESCO-AG der Schule, Frau Reiß, Frau Manaia und Herrn Magar, die lang ersehnte Urkunde.
Damit ist die höchste Stufe, nach denen der „interessierten“ und „mitarbeitenden“ UNESCO-Projektschule, erreicht – dies galt es entsprechend zu feiern.
Hier das Festprogramm, das um 11.15 Uhr begann ...... und einige Bilder dazu: |
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Moderation durch den Festakt durch Marina und Hendrik |
Musikalischer Beitrag
(Marc Lys: La belle aventure)
David Baumgärtner, Herr Baumgärtner |
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Begrüßung durch
die Schulleiterin Frau Richter
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| Grußwort des Regierungspräsidiums Karlsruhe |
Herr Großschädel
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| Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Bretten |
Herr Leonhardt
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Grußwort der Schülervertretung Joscha Klemm, Simon Peter-Höner
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Redebeitrag der ehemaligen Schulleiterin
Frau Dr. Halbritter |
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Redebeitrag der UNESCO-AG
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Redebeitrag durch den Bundeskoordinator der Deutschen UNESCO-Kommission Herr Hörold |
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UNESCO-Urkundenüberreichung
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| Musikalischer Beitrag (Eugène Bozza: Eili-Eili) Laura Wick, Maxim Dany |
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Sektempfang mit Imbiss im Bistro
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Frau Dr. Halbritter, unsere „Ex-Schulleiterin“, hat in ihrem Vortrag unter anderem einen Blick zurück auf die Entwicklung des ESG auf seinem Weg zur UNESCO-Projektschule geworfen.
Dazu führte sie aus:
„Im Juli 2000 haben wir an der Aktion „Lebensläufe“ teilgenommen, die unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ von der Welthungerhilfe für Straßenkinder in Peru angeregt worden war. Damals wussten wir noch nichts von unserer späteren Partnerschaft mit Satipo. Ab dem Jahr 2000 haben wir begonnen, uns nach außen zu öffnen und Schulpartnerschaften mit West- und Osteuropa (7 Länder), ab 2005 (durch Initiative von Elternseite) mit Lateinamerika aufzubauen und Kontakte zu Australien zu pflegen.
Im Schuljahr 2001/02 begann mit der Fotovoltaikanlage und im darauffolgenden Schuljahr mit dem Landesprojekt „Schule auf Umweltkurs“ das Engagement in der Umwelterziehung. 2001/02 fand auch der Einstieg in das Compassion-Projekt statt, aus dem zusammen mit anderen Bausteinen sich ein Schulprofil für das soziale Lernen entwickelte, an dem neben den gesellschaftswissen-schaftlichen Fächern auch Deutsch, Bildende Kunst (Kooperation mit der Eduard Spranger Schule) und Sport beteiligt sind. Die Auseinandersetzung mit der Menschenrechtsthematik in Geschichte und Gegenwart bildete ebenfalls einen roten Faden in unserer Unterrichtsarbeit und in außerunterrichtlichen Projekten (z.B. Zerbrochenes Rad / Denkmal im Stadtpark, Denkmal im Schulhof für die deportierten jüdischen Bürger Brettens, Behindertenführer Brettens).
Vor diesem Hintergrund gab es auf Anregung von Dr. Wacker im Frühjahr 2002 den ersten Kontakt zur Organisation der UP-Schulen und im November 2002 den Beschluss der GLK, im Netzwerk der UP-Schulen mitzuarbeiten. Das ESG war damals das erste staatliche Gymnasium in Baden-Württemberg im Kreis der UP-Schulen. Im Schuljahr 2003/04 konstituierte sich die UNESCO-AG, das Fundament für die Säulen, auf denen die UNESCO-Arbeit basiert, war gelegt, nun mussten die Säulen wachsen und zeigen, ob sie langfristig tragen. Unsere Arbeit wurde für anerkennenswert befunden und das ESG erhielt im Oktober 2005 den Status „Mitarbeitende UNESCO-Projektschule“. In den vergangenen drei Jahren haben die Leitgedanken der UNESCO-Arbeit weiter Wurzeln gezogen in der Schularbeit des ESG (z.B. Aktionstage wie Fair play for fair life, Konstituierung des UNESCO-Ausschusses mit Eltern, Lehrern und Schülern, die regelmäßige Teilnahme von Schülern und Lehrern an UNESCO-Seminaren, z.B. Model United Nations – ein politisches Planspiel, Durchführung von Umwelttagen, Einführung von Umweltmentoren und Umweltsprechern pro Klasse, der Projekttag zur Nachhaltigkeit, der Ausbau des Kontakts zur Partnerschule in Peru, Spendenaktionen für sie wie heute Nachmittag der Adventsbasar, die Teilnahme an den Brettener Friedenstagen, Jahresthemen der Schule sind UNESCO-Themen, usw.)
Dass diese Entwicklung so möglich war, ist in erster Linie dem anhaltenden großen Engagement von vielen Kollegen und Kolleginnen – insbesondere den „Gründungsvätern“ Herrn Dr. Wacker und Herrn Fischer - zu verdanken, dafür verdienen Sie, liebe Kollegen und Kolleginnen, unser aller Anerkennung und unseren ausdrücklichen Dank!
Nach Jahren kontinuierlicher und intensiver UNESCO-Arbeit am ESG darf die Schule heute – im 10. Jahr ihres Bestehens – die Urkunde als „anerkannte UP-Schule“ in Empfang nehmen. Ich gratuliere ihr ganz herzlich dazu.“
Wir freuen uns über die vielen Glückwünsche und stellen uns der Herausforderung, trotz der Mühen des schulischen Alltags die UNESCO-Ideen kreativ und gewinnbringend in die Schulentwicklung umzusetzen.
CM |
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„To build peace in the minds of men“ – das ist das oberste verfasste Ziel der UNESCO. Gemeint ist die Befähigung friedlich zusammenzuleben: Menschen untereinander und Menschen mit der Natur. Diese Zielsetzung ist auch die Grundlage der vielfältigen Unesco-Projekte und Aktivitäten am ESG.
Die Ernennung zur „Mitarbeitenden Unesco-Projekt-Schule“ am 14.10.2005 bedeutete für das ESG in Bretten einerseits eine Schärfung des Profils, andererseits ergaben sich für die Schulgemeinschaft sehr viele neue Aufgaben im Rahmen der Unesco-Zielsetzung. Eine Bündelung der Arbeitsfelder ist gleichzeitig der Abschied davon, dass prinzipiell alle Aktivitäten möglich sind; neue Vorhaben müssen sich daran messen lassen, ob sie z.B. ökologisch verträglich, sozial gerecht und an Werten orientiert sind (ein Zielkonflikt entsteht z. B. durch erforderliche Flugreisen beim außereuropäischen Schüleraustausch).
Die ersten Schritte als „Mitarbeitende Unesco-Projekt-Schule“ wurden durch bewährte und kontinuierlich stattfindende Vorhaben und auch durch die Begleitung des regionalen Netzwerks der ups-Schulen erfolgreich bewältigt. Zur Unesco-AG am ESG gehören jetzt 15 SchülerInnen; LehrerInnen und Eltern nehmen teil, wenn es um die konkrete Planung einzelner Projekte geht.
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Ernennung zur Mitarbeitenden ups
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Bewährte Projekte
Interkulturelles Lernen
Die Klassenreisen der 10. Klassen wurden wieder als Schüleraustausch durchgeführt. Die Begegnungen fanden statt mit dem Frederiksborg-Gymnasium in Hillerød (Dänemark), dem Petra Bezruce-Gymnasium in Frydek-Mistek (Tschechien) und dem Honterus-Lyzeum in Brasov (Rumänien).
Jahrgangsübergreifenden Schüleraustausch gab es mit der Charles-Dickens-School in Broadstairs (England) und dem Collège Pierre Vernotte in Moirans-en-Montagne (Frankreich).
Ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen Lernen ist auch, dass zur Unterstützung der Sprachabteilung die spanische Lehrerin Frau Cinta Espuny gewonnen werden konnte.
10 SchülerInnen des ESG waren am 6.10.05 bei den Karlsruher Schülertagen „Eine Welt“ (Lokale Agenda 21) dabei. In den Räumlichkeiten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe nahmen sie am Workshopprogramm rund um die Themen Globalisierung und andere Länder und Kulturen teil.
Aids-Hilfe
Das Aids-Komitee der SMV informierte wieder am Welt-Aids-Tag (1.12.) über die verheerenden Auswirkungen der Pandemie. Dazu präsentierten die SchülerInnen im Foyer eine Plakatausstellung. Die Sammlung für die Aids-Hilfe Karlsruhe erbrachte 400,00 EUR.
Schülerseminar Bad Urach
Im März nahmen Vicky Popovic und Teresa Schaad am Schülerseminar zum Thema „Generationengerechtigkeit“ teil. In der Unesco-AG berichteten sie über Ursachen und Folgen des demografischen Wandels.
Seminar Donaueschingen
Die Lehrerin Birgit Klumpp kehrte mit viel Unterrichtsmaterial vom Unesco-Seminar im April „Schlemmen gegen den Hunger - Reisen gegen die Katastrophe/Tourismus und Entwicklung“ zurück. Die entwicklungspolitischen Fragestellungen wurden ins Schulcurriculum aufgenommen.
Model United Nations Baden-Württemberg (April 2006)
Auch dieses Jahr nahmen wieder drei Delegationen (12 SchülerInnen) des ESG an der in Stuttgart stattfindenden UN-Simulation teil. Die Gruppen aus den Klassen 11, 12 und 13 repräsentierten die Staaten Brasilien, Guinea und Kasachstan. Einige der Themen, mit denen sich die Delegierten beschäftigten, waren unter anderen die Erweiterung des Sicherheitsrates, Entsendung von UN-Truppenkontingenten in den Kongo sowie das Atomprogramm der iranischen Regierung.
Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
Fachreferenten und Zeitzeugen unterstützten das ESG wieder in der Aufklärung über und der Abwehr von Rassismus, Antisemitismus und Rechtsradikalismus.
Herr Bernius und Herr Weingärtner von der Polizei Karlsruhe, Abteilung Staatsschutz, klärten die SchülerInnen der Klassen 9 über zunehmende rechtsradikale Tendenzen im Landkreis Karlsruhe auf.
Die Klassen 10A und 10C besuchten am 21.7. das Dokumentationszentrum der Sinti und Roma in Heidelberg.
Ebenfalls im Juli fuhren die SchülerInnen der gesamten Jahrgangsstufe 12 im Rahmen einer historischen Exkursion für zwei Tage nach München. Am Tag nach der Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau besuchten die SchülerInnen im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität die Gedenkstätte „Die Weiße Rose“. In einem Zeitzeugengespräch erzählte Herr Franz Josef Müller von seinen Begegnungen mit Hans Scholl. Herr Müller war an Flugblattaktionen in Ulm beteiligt und wurde von NS-Richtern zu einer Zuchthausstrafe verurteilt. Heute ist Herr Müller Sprecher der Stiftung „Weiße Rose“.
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Franz J. Müller, Stiftung „Weiße Rose“
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Sozialer Tag/Aktion Tagwerk
Eigentlich fand der „Soziale Tag“ der Aktion Tagwerk, Mainz, bundesweit am 22. Juni mit entsprechendem Medienecho statt. Da an diesem Datum aber in BW die Mündlichen Abiturprüfungen abgehalten wurden, veranstaltete das ESG den „Sozialen Tag“ am 31. Juli. Die SchülerInnen der 7. Klassen verdienten durch Autowaschen, Kuchenverkauf, Taschen tragen und andere Arbeiten 420,00 EUR. Das Geld geht in diesem Jahr an die Partnerschule in Satipo/Peru.
Umwelt-AG
Um beim Abfall die Wertstoffe noch besser trennen zu können, wurde in jedem Klassenraum zusätzlich noch eine Holzbox an die Wand geschraubt. In diese Box sollen nur noch Din a 4 Blätter eingelegt werden, weil sie so besser recycelt werden können. Bisher verschwand das Papier immer in der großen Wertstofftonne.
Photovoltaik: Mehr als 10% des Strom-Jahresverbrauchs konnte das ESG mit der Dach-Solaranlage selbst produzieren.
Neues Wahlpflichtfach: Soziales Lernen
In diesem Schuljahr begann die Erprobung des Wahlpflichtfaches „Soziales Lernen“. Jeder Schüler/jede Schülerin muss entweder in Klasse 8, 9 oder 10 sein soziales Engagement einbringen. D.h. 25 Stunden soziale Tätigkeit, möglichst verteilt auf mehrere Wochen, die an sehr vielen Stellen geleistet werden kann: im Schulbistro, in der Kirchengemeinde, im Sportverein, im Kindergarten, im Altenheim usw. Die SchülerInnen werden während ihres Engagements von der „Compassion-AG“ begleitet, die auch Kontakt zur jeweiligen Einrichtung hält. Für das „Soziale Lernen“ erhalten die SchülerInnen ein Zertifikat.
Neue Partnerschule in Peru
Aufgrund einer Elterninitiative entstand der Kontakt zur Schule Manuel Duarte Velarde in Peru. Die Schule am Rio Negro in der Provinz Satipo wird von ca. 200 SchülerInnen (Grundschule/Mittelstufe) besucht, die meisten gehören der Ethnie der Asháninka an. Asháninka sind Ureinwohner Perus, die in existenzbedrohender Armut leben müssen. Die Schule verfügt weder über Trinkwasser noch Elektrizität; Bücher und Hefte sind kaum vorhanden. Schwierig ist auch die Kommunikation: die Briefpost nach Satipo ist oft mehrere Wochen unterwegs. Durch verschiedene Aktionen am ESG kamen 1.000,00 EUR zusammen, die im Juli an die Schule in Satipo übermittelt werden konnten.
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SchülerInnen der Institución Educativa „Manuel Duarte Velarde“ (Satipo/Peru)
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Besondere Projekte 05/06
Jahresprojekt „Spuren“
In vielen Klassen und Arbeitsgemeinschaften wurde über das Jahresthema „Spuren“ gearbeitet; z.B. in den Naturwissenschaften über das „Ökosystem Wald“ (Bodenanalysen, Pilze etc.) oder „Spurennachweise in der Chemie“. Das Fach Kunst beteiligte sich mit den Projekten „Verlorene Spuren im Labyrinth“ und „Spuren von Zeit“ (Einzelbilder, Collagen, Grafik). In Religion wurden die bleibenden theologischen Spuren von Edith Stein und Dietrich Bonhoeffer erarbeitet. Klassen- und fächerübergreifend suchten die 8. Klassen nach „Spuren des Orients in Europa“; von der maurischen Architektur über die Algebra bis zu arabischen Lehnwörtern im Deutschen.
Die Kunst-AG beteiligte sich mit der Lehrerin Rosemarie Vollmer am Badischen Mahnmal-Projekt Neckarzimmern . Das Mahnmal in Neckarzimmern erinnert an die Deportation von 6538 Deutsche jüdischen Glaubens. In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 1940 wurde die jüdische Bevölkerung Badens und der Pfalz aus ihren Wohnungen getrieben und mit Güterwaggons ins Lager Gurs in den Pyrenäen transportiert.
Gemeinsam mit SchülerInnen der Max-Planck-Realschule/Bretten gestaltete die Kunst-AG einen Betonsockel mit Reliefs, die den Leidensweg der Menschen symbolisch darstellen. Auf dem Sockel liegt ein Kalksteinfindling.
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Gedenkstein zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Bürger 1940
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Unesco-Sportcamp an der Geschwister-Scholl-Schule, Tübingen
Zusammen mit der Sportlehrerin Bärbel Härdt nahmen 6 SchülerInnen im Mai am großen Sportcamp in Tübingen teil. Sie waren absolut begeistert vom Programm und von der Gastfreundschaft der GSS.
Sporttag am ESG
Die beiden Sporttage am ESG wurden im Juli veranstaltet. Nach dem großen Projekttag mit 18 Referenten Ende des letzten Schuljahres „Fair Life-Fair Play“ wurden die diesjährigen Sporttage vor allem von SchülerInnen organisiert. Bei Sport- und Funwettbewerben war die gesamte Schule in Bewegung.
Filmprojekt „Unesco macht Schule“
Die Video-AG produzierte unter Leitung des Musiklehrers Rainer Koppenhöfer einen sehenswerten halbstündigen Film über die Unesco-Arbeit am ESG (Gebühr für Kopie auf DVD beträgt 5 EUR).
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Unesco-Gala am 21.7.06
Zum Schuljahresende lud die Schulgemeinschaft Freunde und Ehrengäste zu einem Unesco-Abend ein.
Dazu hatten SchülerInnen mit großer Sorgfalt ein Buffet aufgebaut.
Ein Programm mit Musik, Vorträgen und Bildern zeigte alle Facetten der Unesco-Arbeit am ESG.
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Unesco-Gala am 21.7.06 |
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Weiteres Wissenswertes über die UNESCO und unser Schulprojekt finden Sie unter: www.unesco.de
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