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Schulspezifische Ausgestaltung der Fachlehrpläne

Zu den Klassenstufen:

Entsprechend den Rahmenvorgaben für den Schulsport soll dieser einen
pädagogischen Doppelauftrag erfüllen:

Bewegungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport

Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur

Diese zwei untereinander gleichgewichtigen pädagogischen Grundaufträge werden durch sechs pädagogische Perspektiven konkretisiert:

  • Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern
  • Sich körperlich ausdrücken, Bewegung gestalten
  • Etwas wagen und verantworten
  • Das Leisten erfahren, verstehen und Einschätzen
  • Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen
  • Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln

Diese pädagogischen Perspektiven werden im Sportunterricht mittels der folgenden Inhaltsbereiche realisiert:

1. Allgemeine Inhaltsbereiche:

  • Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
  • Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
  • Wissen erwerben und Sport begreifen

2. Spezielle Inhaltsbereiche oder Sportbereiche:

  • Laufen, Springen, Werfen - Leichtatlethik
  • Bewegen im Wasser - Schwimmen
  • Bewegen an Geräten - Turnen
  • Gestalten, Tanzen, Darstellen - Gymnastik/Tanz - Bewegungskünste
  • Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele
  • Gleiten, Fahren, Rollen - Rollsport, Wintersport
Jahrgangs-stufe/
Halbjahr
Obligatorische Inhalte und Methoden
Schulspezifische Festlegungen und Absprachen
Hinweise zu fachübergreifendem  Arbeiten
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Unter Berücksichtigung der pädagogischen Perspektiven:

Einführung in die großen Spiele

  • Fußball
  • Handball
  • Volleyball
  • Basketball
  • Badminton

Kennenlernen kleiner Spiele mit un-terschiedlichen Zielsetzungen

Erweiterung der Bewegungserfahrungen im Geräteturnen, im Schwimmen und in der Leichtathletik

Aktionsmöglichkeiten in der
Gymnastik und im Tanz

 

 

Die genannten Sportarten sind verbindlich. Schwerpunktsetzung und zeitliche Abfolge bestimmt der Fachlehrer in Abhängigkeit von Sportstättensituation, Klassenzu-sammensetzung, Schülerzahl usw.

Die Bundesjugendspiele als Möglichkeit der Lernerfolgsüberprüfung finden im Klassenverband in Abhängigkeit von den Vorbereitungsmöglichkeiten (Wetter, Halbjahreslänge usw.) statt

.Auflösung der Koedukation ab der
Klasse 7

Die angeführten inhaltlichen Verknüpfungen sind nur bedingt bestimmten Klassen und Jahrgangsstufen zuzuordnen und sollten deshalb individuell von den betreffenden Lehrkräften praktiziert werden.

Biologie
Problemkreise Gesundheitsförderung und -gefährdung:
Auf- und Abwärmen, Trainingswirkung auf Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Muskulatur usw.

Physik
Biomechanik von Körperbewegungen, Flugkurven von Sportgeräten usw.

Musik
Vorbereitung von Schulkonzerten und Schulfeiern, Rhythmusschulung usw.

Kunst
Vorbereitung von Schulfeiern.

Erdkunde
Karten lesen, Streckenprofile (Orientierungslauf, Fahrradtouren)

Geschichte
Olympische Spiele, Entstehungsgeschichten (z.B. Ballspiele), Techniken (antike Weitsprungtechnik).

Deutsch
Sportsprache, Bewegungsbeschreibungen, Analysen.

Englisch
Sport im Schulleben, Trendsport und klassische Sportarten in der angelsächsischen Welt.

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Sportarten wie in Klassen 5-7 mit der Zielsetzung: Vertiefung und Festigung

Freiraum für Trendsportarten und sportartübergreifende Projekte

 

 
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Bewegungsfelder - verknüpft mit pädagogischen Perspektiven

Gleiten, Fahren, Rollen:

  • Wahrnehmungsfähigkeit verbessern
  • Bewegungserfahrungen erweitern

Gymnastik, Tanz, Darstellen:

  • Sich körperlich ausdrücken
  • Bewegung gestalten

Bewegen an Geräten - Turnen:

Etwas wagen und verantworten

Bewegen im Wasser - Schwimmen:

Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen

Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele:

Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen

Laufen, Springen, Werfen- Leichtathletik:

  • Gesundheit fördern
  • Gesundheitsbewusstsein entwickeln

 

 

Beispiele:
Fahrradfahren, Skilaufen, Schlittschuhlaufen

 

Beispiele:
Entwurf eines Modetanzes, Bewegungsgestaltung mit Handgeräten

 

Beispiele:
Herausfordernde Bewegungssituationen, selbst konzipierter Geräteparcours,
Abenteuersport

Beispiel:
Technikschulung im Kraulschwimmen

 

Beispiele:
Basketball, Volleyball (Spielidee, Spielregeln, Spiel auf Kleinfeldern)

 

Beispiel:
Individuelle Ausdauerschulung durch Waldlauf

 
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Erstellung von Kursprofilen im Rahmen der Richtlinien und der örtlichen Gegebenheiten

Akzentuierung der pädagogischen Perspektiven und Konzentration auf ausgesuchte Bewegungsfelder

Enge Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis

Die Kursprofile werden jeweils nach Abstimmung in der Fachkonferenz
und wenn möglich in Abstimmung
zwischen Lehrer und Schülern erstellt

Beispiel:

  • Akzentuierung der pädagogischen Perspektiven
    • Leisten
    • Wettkämpfen
    • Gesundheit
  • ausgesuchte Bewegungsfelder
    • Laufen, Springen, Werfen
    • Spielen
    • Gleiten, Fahren, Rollen
 

 

 

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