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Bienvenido amigos
del Instituto Edith - Stein

 

Se presentan los profesores:

  • Seņora Barth
  • Seņora Dr. Czerwenka
  • Seņora Reiß
  • Señor Schütz
  • Seņora Suarez de la O
  • Seņora Wigand

 

Intercambio 2002/2003 con Malgrat de Mar

Am Freitagnachmittag, den 18.10.02, war es endlich soweit. Pünktlich um 17.30 Uhr fuhr unser Bus mit Schülern der 11.Klassen sowie Frau Wigand und Frau Fleckenstein Richtung Spanien ab. Unserem Austausch mit den Schülern von Malgrat de Mar stand nichts mehr im Wege. Nach einer 16-stündigen anstrengenden Busfahrt kamen wir endlich in Lloret de Mar an. Von hier aus ging es per Taxi weiter. Immer mehr setzte bei uns die Aufregung ein. Wir waren gespannt auf unsere Austauschschüler und bekamen langsam Panik, ob wir sie bzw. sie uns überhaupt verstehen würden. Schon bald erreichten wir das Hotel , wo uns die Spanier auch schon herzlich empfingen, sodass unsere anfängliche Scheu schnell verflog. Da die Austauschfamilien nicht für alle deutschen Schüler ausreichten, wurden einige noch im Hotel untergebracht. Für die anderen fing jetzt das Kennenlernen der spanischen Lebensweise an. Die Familien waren alle unheimlich gastfreundlich, weshalb wir uns auch alle fast wie zu Hause fühlten. Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. So bekam jeder unterschiedliche Eindrücke. Einige gingen wandern, andere machten Städtetouren, wieder andere gingen auf Märkte oder einfach nur an den Strand. Samstag abends war nun "Partytime" angesagt. Wir trafen uns nach dem Abendessen, dass üblicherweise so gegen 22 Uhr stattfindet, in der Disko. Hier bemerkten wir Deutschen erstmals was Spanier eigentlich unter Pünktlichkeit verstehen. Von einer halben Stunde Verspätung muss man grundsätzlich ausgehen!
Montags trafen wir uns alle wieder und ab ging es nach Barcelona. Dort bekamen wir viele eindrucksvolle Gebäude, wie auch die "Sagrada Familia", des berühmten spanischen Architekten "Gaudí" zu sehen. Schließlich machten wir noch einen Rundgang durch diese riesige Kirche. Nach dem ganzen Treppensteigen waren wir völlig erschöpft und spazierten deshalb erst einmal hinunter zum Hafen. Auf dem Rückweg besichtigten wir noch die "Las Ramblas", die einem großen, vielseitigen Markt gleicht. Eindrucksvoll waren vor allem die dort anwesenden Künstler.
Am Dienstag nahmen uns die Spanier mit in ihre Schule. Der spanische Unterricht war ganz anders als bei uns. Bei lustigen Spielen auf Englisch lernten wir die spanischen Mitschüler näher kennen. Nach einer weiteren Stunde Geographie, die sehr anschaulich gestaltet wurde, gingen wir zum Jugendzentrum. Hier wurden wir auch im Namen der Stadt willkommengeheißen. Den Nachmittag durften wir selbst gestalten und so verabredeten wir uns alle am Strand. Dort lagen wir dann auch und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Manch Mutiger wagte sich sogar noch ins Wasser. Meistens trafen wir uns abends noch in einer Bar und genossen die spanische Atmosphäre.
Am Mittwoch brachen wir dann ohne die Spanier nach Figueras auf. Dort angekommen marschierten wir zum "Dalí-Museum", wo uns die Führerin schon erwartete. Obwohl die Führung auf Spanisch war, verstanden wir sie wider Erwarten recht gut. Das "Dalí-Museum" erwies sich als wirklich interessant und es gab vieles zu entdecken. Der Mittwochabend war unser letzter gemeinsamer Abend. Deshalb wollten wir ihn auch besonders gestalten. Gegen 22 Uhr trafen wir uns in der Stadt und gingen gemeinsam in eine gemütliche Pizzeria. Wir Deutschen waren von dem ungewöhnlich späten Essen total geschafft, doch die Spanier steckten uns schnell mit ihrem Elan an. Schließlich entschieden wir uns noch in eine Bar zu gehen, um den Abend ausklingen zu lassen.
Den Donnerstag verbrachten wir dann noch einmal in Barcelona. Zuerst besuchten wir den "Parc Güell", der auch zu den Werken Gaudís zählt. Wir bewunderten die Farbenpracht und den genialen Aufbau des Parks. Schließlich durften wir noch in Gruppen durch die Straßen ziehen und Barcelona auf eigene Faust erkunden. Dann mussten wir auch schon Packen und ehe wir uns versahen, befanden wir uns in Lloret am Busbahnhof,- unser Austausch neigte sich dem Ende. Jetzt hieß es Abschied nehmen, so schwer es uns auch viel! Wir hatten die Spanier wirklich ins Herz geschlossen und nachdem wir alle die Adressen ausgetauscht und uns versichert hatten in Kontakt zu bleiben, hieß es zurück nach Deutschland.
Die Rückreise war weniger beschwerlich als die Anreise und am Freitagmorgen, dem 25.10.02, befanden wir uns schon wieder im heimatlichen Karlsruhe. Lena Schickl

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