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Edith Stein's Hilferuf (Brief an den Papst) |
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Edith Stein schrieb 1933 einen Brief an Papst Pius XI., in dem sie ihn zu klaren Worten gegen die Judenverfolgung der Nationalsozialisten aufforderte. Zugleich warnte sie vor den negativen Folgen eines Schweigen der Kirche...
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In Edith’ s Brief waren Sätze zu lesen, wie:
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,,Wir alle, die wir als treue Kinder der Kirche auf die gegenwärtige Lage Deutschlands blicken, fürchten das Schlimmste auch um das weltweite Ansehen der Kirche, wenn das Schweigen andauert.’’
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Damit möchte sie auf die fatalen Auswirkungen (Boykott der Juden) hinweisen, wenn die Kirche weiter schweigt. Denn diese ist die einzige Macht, die in dieser Sache etwas gegen die Nationalsozialisten ausrichten kann, da es sich um eine Glaubensfrage handelt.
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,,Ist der Götzendienst der Rasse und der Staatsmacht, mit dem das Radio täglich auf die Massen einhämmert, nicht eine offene Häresie? Ist dieser Vernichtungskrieg gegen das jüdische Blut nicht eine Schändung der heiligsten Menschheit unseres Erlösers, der Allerseligsten Jungfrau und der Apostel’’
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Edith weißt auf die unmenschliche Unterdrückung und Diskriminierung der Juden hin und ist der Meinung, dass die Massenvernichtung eine Schändung Jesu, der heiligen Jungfrau Maria und der Apostel ist.
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Am Schluss des Briefes stand die Unterschrift ,,Dr. Edith Stein’’! |
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Definition Enzyklika:
Eine Enzyklika ist ein vom römisch-deutschen Kaiser oder dem römischen Papst (meist) verfasstes Rundschreiben.
Im Falle des Papstes wendet es sich an die ganze Kirche. Enzykliken können grundsätzliche Themen der Glaubensverkündung oder auch besondere pastorale Akzente aufweisen.
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Widererwarten nahm Papst Pius XI keine Stellung zu Edith Stein’ s Brief, jedoch konnte man in der vier Jahre später verfassten Enzyklika eine indirekte Antwort auf die Judenfrage herauslesen.
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Textauszug aus der Enzyklika des Papst Pius XI
„Mit brennender Sorge“ |
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,,Mit brennender Sorge und steigendem Befremden beobachten wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche, die wachsende Bedrängnis der ihr in Gesinnung und Tat treubleibenden Bekenner und Bekennerinnen....Wer die Rasse, oder das Volk, oder den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung... zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht die gottesgeschaffene und gottesbefohlene Ordnung der Dinge..."(20)
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Nach langen Recherchen fanden wir heraus , dass der Papst den Nationalsozialismus nicht einfach verurteilen wollte um die Situation der Katholiken in Deutschland nicht zu gefährden. Es ist unverständlich, dass die Kirche zu den Vorgängen in den Konzentrationslagern schwieg. Sie stellte in der Diktatur immer noch einen Machtfaktor dar, der seine Position hätte nutzen können um die Massenmorde zu verhindern. Die Kirche jedoch war nur daran interessiert, Christen jüdischer Herkunft zu retten. Als Entschuldigung , dass nach und nach immer weniger Kirchliche sich für die Juden einsetzte, brachte mancher Kirchliche zum Ausdruck, dass sich die Lage der Juden nur verschlimmert hätte, wenn ein öffentlicher Protest erfolgt wäre.
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| Edith-Stein-
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