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Fachbezogene Leitgedanken im Fächerverbund GWG
 
Geographie
Wirtschaft
Gemeinschaftskunde
   
Aufzeigen der Vernetzung von Natur, Ökologie und Ökonomie

Erkennen des Zusammenwirkens raumprägender Faktoren und ihrer Folgeprozesse

Grundkenntnisse von soziökonomischen Systemen (Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Energiewirtschaft, Tourismus, Verkehrssystem u.a.)

Analyse von Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftsprozessen und den sich daraus ergebenden Raumstrukturen und Interessenkonflikten

Vergleich von Lebens- und Wirtschaftsweisen verschiedener Völker - interkulturelles Verständnis

Erkennen der Erde als nicht vermehrbare Lebensgrundlage - Nachhaltigkeit

Verständnis der Interdependenzen zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik

Fähigkeit zur systemischen Betrachtung einzelwirtschaftlicher und gesamt-wirtschaftlicher Zusammenhänge:
Sektoren Haushalt - Unternehmen
- Staat -Ausland

Analyse von Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns (Konsument/Produzent) auf die Umwelt:
Wirtschaftlichkeitsprinzip im Spannungsfeld zu Sozialverträglichkeit und ökologischen Leitlinien

Kennenlernen von wirtschaftspolitischen Handlungsspielräumen unter den Bedingungen von sozialem Strukturwandel und ökologischen Erfordernissen

Ökonomische Bildung als Teil politischer Allgemeinbildung - verantwortungsvolle, mündige Wirtschaftsbürger

Einsichten in politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Zusammenhänge als Voraussetzung für Teilhabe und Mitwirkung am politischen Prozess in einer Demokratie

Auseinandersetzung mit Rechten und Pflichten der Staatsbürger in einer Demokratie.

Fähigkeit zu zunehmend eigenständiger Problemanalyse anhand politischer Kategorien (z.B. Interesse, Gemeinwohl, Kompromisse, Macht, Partizipation, Nachhaltigkeit)

Fähigkeit zum rationalen und gewaltfreien Austragen von politischen Konflikten aufgrund unterschiedlicher Interessen - Kommunikationskompetenz im zivilgesellschaftlichen Diskurs

Relevanz der vermittelten Normen (Freiheit, Toleranz, Zivilcourage, Verantwortung) im schulischen Kontext = politischer Nahraum

     
Vom erlebnisnahen / alltagsnahen zum regionalen, nationalen / internationalen und globalen Fallbeispiel
 
 

Übersicht über Themenfelder der Bildungsstandards im Fächerverbund GWG

 
Klassen
5 / 6
Geographie
(2+2 Wochenstd. = 120 Std.)
Wirtschaft
(12 Std. von 120 Std. Geo)
Gemeinschaftskunde
Themen-
felder
Planet Erde

Ausgewählte Natur-, Lebens- und
Wirtschaftsräume in den Großland-
schaften Deutschlands

Orientierung in Deutschland und Europa

Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräume in Europa:
- Zusammenhang zwischen Klima,
Nutzung und Pflanzenwelt und
Lebensbedingungen
- Gefährdung von Naturraum durch
menschliche Nutzung
- Landwirtschaft in Abhängigkeit von
Naturfaktoren und
Produktionsfaktoren
- Arbeitsteilung zwischen Erzeugung,
Verarbeitung, Vermarktung und
Konsum
- Wandel wirtschaftl. Produktion
- Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Knappheit als Grundlage wirtschaftlichen Handelns


Formen der Arbeitsteilung


Merkmale eines Marktes


Beeinträchtigung der Umwelt durch Produktion und Konsum

     

Integratives
Modul

Beobachten, Orientieren und demokratisch Handeln im nahen Erfahrungsraum
 
       
Klassen
7 / 8
Geographie
(2 + 1 Wochenstd. = 60 + 30 Std.)
Wirtschaft
(Kl. 7: 6 Std. von 60 Std. Geo
Kl. 8: 10 Std. von 30 Std. Gk)
Gemeinschaftskunde
(Kl. 8: 1 Wochenstd = 30 Std.)
       

Themen-
felder

Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräume in unterschiedlichen Klimazonen

Eine Erde - Eine Welt
- demographische Entwicklungen und
Folgen
- globale Warenströme und internat.
Arbeitsteilung: Chancen und Risiken
- nachhaltiges Wirtschaften als
Lösungsansatz

Weltweite Mobilität
- Verflechtung von Wirtschaft und
Verkehr
- Ferntourismus und Nachhaltigkeit
- Ursachen von Migrationen
- Möglichkeiten nachhaltiger
Verkehrsentwicklung

Rechtlicher Rahmen des Konsumierens


Funktionen des Geldes


Aufgaben eines Unternehmens (exemplarisch in der Region)


Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit: ein Interessenkonflikt?


Auswirkungen des Konsumverhaltens unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit

Kinder und Jugendliche in Familie und Gesellschaft


Demokratie in der Gemeinde.


Teilhabe und Mitwirkung Jugendlicher am Willensbildungsprozess.


Problem der Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt

       
Integratives
Modul
Leben und Arbeiten in verschiedenen Kulturräumen
       
       
Klassen
9 / 10
Geographie
(1 + 1 Wochenstd. = 60 Std.)
Wirtschaft
(40 Std. von 120 Std. GK)
Gemeinschaftskunde
(2 + 2 Wochenstd. = 120 Std.)
       
Themen-
felder
Menschen prägen Räume
- Monostruktur und Polystruktur
- Möglichkeiten und Grenzen der
Stadt- und Raumplanung


Entwicklung und Struktur der Lithosphäre


Atmosphärische Prozesse
- Klimafaktoren und Klimaelemente


Bedrohung und Schutz der Erdatmosphäre
- Klimawandel (anthropogene und
natürliche Ursachen)
- Technik zur Energieeffizienz
- nachhaltige Stadtentwicklung

Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt


Wirtschaftsordnungen im Vergleich

Wirtschaftskreislaufmodell


Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Marktwirtschaft


Wirtschaftspolitik:
Aufgaben und Instrumente des
Staates
Wirkungsweisen nationaler und
europäischer Wirtschaftspolitik

Gesellschaft der BRD im Wandel:
Einwanderung nach Deutschland.
Auftrag und Probleme des
Sozialstaates


Recht und Rechtsprechung in der BRD


Der politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozess in der BRD


Demokratie und Herrschaftskontrolle in der BRD


Internationale Politik: Menschenrechte und Friedenssicherung


Zukunft Europas und der Europäischen Union

       
Integratives
Modul
Globale Herausforderungen und Zukunftssicherung
 
GWG Kl. 5/6
Kerncurriculum Geographie
Kerncurriculum Wirtschaft
Schulcurriculum GWG
Methodencurriculum
 

Klasse 5

Orientierung
Planet Erde

Atlas, Globus
Kartenarbeit

       

Schwarzwald

Holzwirtschaft

Orientierung im Gelände

       

Orientierung Deutschland

Bergbauer

Eine weitere Großlandschaft Bad.-Württembergs (z.B. Oberrhein, Schwäb. Alb)

       
       

Küste (Norddeutschland)

Klimadiagramm

       
Ruhrgebiet als Verdichtungsraum
Produktionswandel

Luftbilder

       
Projekt: Integratives Modul GWG
       
 
Erkundung eines Bauernhofes oder: Brettener Wochenmarkt
 
Fragebogen
Interview
Beobachten
Demokrat. Handeln
 
Kerncurriculum Geographie
Kerncurriculum Wirtschaft
Schulcurriculum GWG
Methodencurriculum
       
Klasse 6
Orientierung
Europa
Lernzirkel
       
Naturkatastrophen
Mittelmeerländer
       
Hochgebirge: Alpen
Tourismus
Ein weiterer europ. Raum (z.B. Frankreich)
       
Nordeuropa
Landwirtschaft: Deutschland
Westeuropa
Produktionskette - Industrieprodukt
- Fischerei (Verbraucheraspekte)
- Holzwirtschaft (Handelsaspekte)
       
Projekt: Integratives Modul GWG
       
 
Weinbau im Kraichgau
oder:
Zement - ein Geschenk des Muschelkalks
 
Fragebogen
Interview
Beobachten
Demokrat. Entscheidungen
       
       
Klasse 7 / 8
       

Organisation

1.Halbjahr
Geographie (2.Std.)
"Scharnierstelle" (Jan./Febr.)
Integratives Modul
(z.B. Teamteaching)
2. Halbjahr:
Gemeinschaftskunde
(2 Std.)
       

Inhalt

Geographie 7/8 Gemeinschaftskunde 7/8  
  Welt - global Familie - lokal  
       
 
Ansatz: "Global denken - aber lokal handeln"
Bsp.: Ferntourismus/Entscheidungsfindung; Fair Trade, usw.
 
 
Edith-Stein- Gymnasium Bretten, Breitenbachweg 15, 75015 Bretten, Tel: 07252/ 95 18 - 0, Fax: 07252/ 95 18 50, edith@esg.ka.schule-bw.de