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Bonjour chers amis
du lycée Edith-Stein
 

Voici les professeurs:

  • Madame Back
  • Madame Belec
  • Madame Dr. Czerwenka
  • Madame Glaser
  • Madame Heidinger
  • Madame Kohl
  • Monsieur Magar
  • Madame Reiß
  • Monsieur Schütz
  • Madame Wigand
 
Die Exkursion zu Arte in Strasbourg

21. Februar 2013, 10.45 Uhr. Gefühlte -20°C. Der Französisch-Neigungskurs versammelt sich peu à peu am Schulzentrum, um sich auf die Fahrt nach Straßburg zu begeben. Bis jetzt verläuft alles wie geplant. Mit dem Regionalexpress geht es von Karlsruhe zuerst nach Appenweier zur Umsteigestelle in Richtung Straßburg.

Die gefühlten -20°C sind geblieben, jedoch steigt langsam die Motivation, denn wir können die kalte französische Luft förmlich riechen. Die S-Bahn, die eher an einen Schienenbus aus den 80ern erinnert, bringt uns nach Frankreich. Noch schnell über den Rhein und schon sind wir in Straßburg am Hauptbahnhof. Wow, fühlt sich das toll an! Ab in die modernste Straßenbahn Europas und mitten ins Herz der wunderschönen Stadt.
14.00 Uhr. Von den Anstrengungen der Fahrt sind alle hungrig geworden. Wir nutzen die Chance, original französisch essen zu gehen. Zugegebenermaßen sind die Preise etwas hoch. Ob das in Frankreich immer so ist? Das wichtigste jedoch ist, dass das Essen grandios schmeckt. Und ach so, da war ja noch der Termin bei Arte.

14.30 Uhr, 30 Minuten vor unserem Treffen beim Fernsehsender Arte. So langsam sollten die Teller mal etwas leerer werden. Nach 20 Minuten Rufen und aufdringlichen Blicken bringt die nette französische Kellnerin die Rechnung und wir können uns auf den Weg machen. Dass keiner von uns weiß, welche Bahn dort überhaupt verkehrt, wird uns gleich bewusst. Ebenfalls bewusst wird uns, dass wir es nur knapp bis 15.00 Uhr zum Fernsehsender schaffen werden.

14.55 Uhr. Wir steigen in eine Bahn. Putain ! Das war die falsche, Kommando zurück. Nach dem dritten Mal Umsteigen sind wir in der richtigen Bahn und die Aufregung und Vorfreude steigt. Noch schnell einen kleinen Lauf hinlegen, und da sehen wir schon das große Glasgebäude, im Hintergrund das Europaparlament.

15.15 Uhr. Unsere kleine Verspätung hat uns die freundliche Dame und gleichzeitig Führerin des Rundgangs, Frau Elke Blocher, verziehen. Wir werden in einen Pressesitzungsraum gebracht, wo uns Säfte, Kaffee und Tee aufbereitet wurde. Ein Redakteur von Arte, Herr Gottschalk, klärt uns zuerst allgemein über den Sender Arte auf. Wir erhalten viele Informationen über die Sendungen, das Konzept des Senders, die Zielgruppe und die Kooperationspartner. Dass der Herr ein Redakteur ist und oft­mals an Pressesitzungen teilnimmt, merken wir schnell! – Er redet, redet und redet (Französisch, Deutsch, Englisch). Wir sind vor allem aber begeistert. Von Arte selbst für den Nachmittag und auch von den Menschen, die sich die Zeit genommen haben, für uns einen Vortrag vorzubereiten und zu halten.

Im Folgenden folgt jedoch der Interessanteste Teil der Exkursion: Der Rundgang durch das riesige Gebäude, angefangen bei dem kleineren der zwei Fernsehstudios. Und tatsächlich ist es wirklich extrem klein. Sehr viel Licht-, Computer- und Kameratechnik. Da staunen wir alle. Aber mit bloßen Aufnahmen ist es nicht getan. In der Führung erahnen wir einen Einblick in die Sendebüros, in denen permanent Mitarbeiter sitzen und live steuern, welche Sendung wann ausgestrahlt wird. Des Weiteren sehen wir eine Mitarbeiterin, die einen Bericht schneidet und komplett editiert. Für einen 10-Minuten-Beitrag braucht sie mehrere Stunden! Aber am Ende lohnt es sich. Ein Blick in eines der Synchronsprecherstudios und in das tatsächlich große Studio des Senders. Mehrere Kulissen und wahnsinnig viel Technik bringen uns auch hier wieder zum Staunen!
Wir sind am Ende unseres Rundgangs. Für genauere Einblicke reicht die Zeit von ein paar Stunden einfach nicht aus. Noch schnell ein Gruppenbild gemacht, und schon geht es auch wieder zurück in Richtung Heimat. Dieses Mal sogar mit der richtigen Straßenbahn.

19.50 Uhr. Die Türen öffnen sich und wir steigen in Karlsruhe am Hauptbahnhof aus. Auch wenn das französische Essen wirklich lecker war, die meisten haben doch noch Lust auf einen Burger. Mit der S4 geht es wieder zurück nach Bretten und von dort aus nach Hause in's Bett. Eine tolle, interessante und vor allem spaßige Exkursion liegt hinter uns. Wir haben viel über das Fernsehen gelernt und möchten diese Erfahrung keinesfalls missen.

(Leon Schmidt, F J 1)

 
Zum Jubiläum „50 Jahre deutsch-französische Freundschaft“ haben die Schülerinnen und Schüler des Neigungsfaches Französisch eine zweisprachige Ausstellung erstellt und in Zusammenarbeit mit dem centre culturel franco-allemand (CCFA), Karlsruhe, anlässlich des Deutsch-Französischen Tages am 22. Januar 2013 im Regierungspräsidium Karlsruhe vorgestellt.



Der Kurs Französisch J 1 Neigungsfach im Regierungspräsidium: Von rechts nach links, vordere Reihe: Julia Wiewecke, Ines Hackenberg, Alexa Kurz, Sabrina Pfeiffer, Jacqueline Soulier, Ptrick Sämann, Yoa Dobler; hintere Reihe: Arne Riedel, Denise Huber, Clara Schwenke, Pascal Amberger, Hendrik Maier, Leon Schmidt und Herr Magar

Von 10 bis 16 Uhr konnten etwa 600 Gäste (so viel wie nie zuvor im Regierungspräsidium!) die exponierten Dokumente und Fotos zum Elysée-Vertrag, zur Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen, zum Deutsch-Französischen Jugendwerk, der Deutsch-Französischen Hochschule, zu wechselseitigen Vorurteilen und einer Umfrage zur Bedeutung des Nachbarlandes heute bestaunen und dadurch ein vom CCFA vorbereitetes Quiz bearbeiten. Die Resonanz war entsprechend groß und viele interessanter Gespräche ergaben sich.

Auch die anderen Aussteller sowie Journalisten zeigten sich begeistert und suchten hier ihre Fotomotive.

aus: Stadtzeitung – Amtsblatt der Stadt Karlsruhe, 67. Jahrgang, Nr. 4, 25.01.13, S. 1
pdf-Datei zum Herunterladen

Und uns hat es auch viel Spaß und Freude bereitet. Hier der einmütige Kommentar:

„La journée franco-allemande était très informative avec toutes les petites expositions ! Notre présentation était très réussie, nous nous sommes tous donné beaucoup de mal. C'était un bon moyen de nous occuper avec le thème de l'amitié entre la France et l'Allemagne. A refaire!!!“
(CM)

 

Vive la langue française!

Das France Mobil zu Gast am ESG

Französisch ist sooooo eine schwierige Sprache “, tönt es bisweilen aus maulenden Mündern. „Die Grammatik so kompliziert, die Aussprache so heikel!“

Nicht nur Französischlehrer/innen schlackern (bisweilen verzweifelt) mit den Ohren, angesichts solch beständiger Vorurteile gegenüber einer der schönsten Sprachen der Welt.

Seit nunmehr fast zehn Jahren sind sie damit nicht mehr allein:

Im Auftrag des Institut Français und der französischen Botschaft haben es sich junge Französinnen und Franzosen zur Aufgabe gemacht, deutschen Schülern Frankreich und die französische Sprache spielerisch näher zu bringen.

Mit jeder Menge motivierender Aktivitäten, Zeitschriften und Musik im Gepäck reisen die France Mobil-Referenten mit ihren Renault Kangoos durch Deutschland und besuchen Schulen.

Einer von ihnen ist Julien Berteraut, der am Mittwoch, den 9. November 2011, schwer beladen das Lehrerzimmer des ESG betritt.

Schon eine halbe Stunde später wird klar, wozu der junge Mann die schwere Kiste benötigt: Sie birgt Karten, CDs, Stifte, Plakate, einen Plüschfrosch (François!) und Infomaterial für die neunzig 7.- und 10.Klässler/innen, die an diesem Tag in der Aula des ESG eine Kostprobe des von Berteraut zusammengestellten Programms genießen dürfen.

Obwohl er ausschließlich Französisch spricht ( „Können Sie wirklich gar kein Deutsch?“ – „Non!“ ) , haben die 7er keinerlei Schwierigkeiten den aparten Nordfranzosen zu verstehen. Die Vorstellungsrunde wird prompt zum Spiel mit Musik erklärt, landeskundliche Kenntnisse werden per Wettstreit erfragt, indem zwei Gruppen gegeneinander antreten und in einer Art Staffellauf so viele französische Städtenamen wie möglich an die Tafel schreiben. Viel Freude macht den Kindern zudem die Suche nach lustigen Gruppennamen, so dass plötzlich – von Lehrern längst vergessen geglaubtes – Vokabular aus zurückliegenden Lektionen wieder hervorgeholt und angewandt wird. So entstehen kreative Bezeichnungen wie „les poubelles“ oder „les je-ne-sais-pas“.

Besonders motivierend ist eine Aktivität, bei der die Schülerinnen und Schüler französische Wörter aus Jugendzeitschriften heraussuchen müssen, deren Bedeutung sie sich aus dem Deutschen herleiten können. Solche Übungen geben den 7.-Klässlern das Gefühl, über viel mehr Französischkenntnisse zu verfügen, als sie selbst oft glauben.

Doch auch für die Großen hat Julien Berteraut abwechslungsreiche und altersgemäße Lernspiele in petto.

Passend abgestimmt auf das Thema Francophonie, lässt Monsieur die Jugendlichen Länder, in denen Französisch Mutter- oder Amtssprache ist, sammeln. Dass im Eifer des Gefechts auch einmal Rechtschreibfehler passieren, quittiert der sympathische Franzose mit einem Lächeln und die Schülerinnen und Schüler nehmen es ihm nicht übel, wenn er „Taliban“ dann doch nicht als Land gelten lassen kann.

Auch musikalisch entführt Berteraut die 10.-Klässler an verschiedene Orte der Erde, an denen Französisch gesprochen wird. Aktuelle französischsprachige Musikgruppen müssen erraten und die Titel den Chansons zugeordnet werden.

Dass an diesem 9. November 2011 sogar zwei Lateinschülerinnen den Weg in die Aula des ESG gefunden haben, sich auf Französisch vorstellen konnten und mit sichtlicher Freude für ihr Team gekämpft haben, ist nur ein Indiz dafür, dass es Monsieur Berteraut und dem France Mobil gelungen ist, viele Herzen für die französische Sprache und Kultur zu gewinnen.

Merci beaucoup et à bientôt !

C. Belec

 

10 Jahre Austausch mit Moirans-en-Montagne

Seit dem Schuljahr 2002/03 haben die Schüler des Edith-Stein-Gymnasiums, die Französisch lernen, Gelegenheit zu einem Austausch mit dem Collège Pierre-Vernotte in Moirans-en-Montagne, einem kleinen Städtchen in Ostfrankreich im französischen Jura. Moirans gehört zur Region Franche-Comté und befindet sich ca. eine Stunde von der Schweizer Grenze und ca. zwei Stunden von Lyon entfernt. Berühmt ist Moirans für seine Holzverarbeitung, so wird es auch als „capitale du jouet“, als „Hauptstadt des Holzspielzeugs“ in Frankreich bezeichnet.

Jedes Jahr verbringen ca. 20 deutsche und 20 französische Schüler jeweils acht Tage in einer Gastfamilie im Nachbarland, knüpfen Kontakte und Freundschaften, gewinnen neue Motivation für die jeweilige Fremdsprache und leisten so einen wichtigen Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft. Viele Teilnehmer der letzten Jahre konnten (und wollten) außerdem ihre Leistungen in Französisch steigern, etliche haben ihre Korrespondenten auch später noch privat besucht.

Ursprünglich waren es die 9. Klassen, die am Frankreich-Austausch teilnehmen durften, mit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums sind es nun bereits die 8. Klassen.

Die Schüler bereiten den Austausch vor, indem sie bereits am Anfang des Schuljahres Steckbriefe von sich für ihre künftigen französischen Korrespondenten schreiben und Informationen über die Partnerstadt und die Partnerschule einholen. Natürlich schicken auch die französischen Schüler Steckbriefe nach Deutschland, so dass sich sowohl die Deutschen als auch die Franzosen bereits vor dem Treffen ein Bild von ihrem jeweiligen Korrespondenten machen und mit ihm oder ihr per Mail, Facebook oder Telefon Kontakt aufnehmen können.

Dieser Austausch wird im laufenden Schuljahr 2011/12 nun bereits zum zehnten Mal stattfinden.

Im letzten Schuljahr waren es 25 deutsche Schüler, die am Donnerstag, den 10. Februar 2011, ihre französischen Gäste aus Moirans begrüßten. Sie hatten dafür einen kleinen Imbiss im Schulbistro vorbereitet. Am Nachmittag gegen 16 Uhr fuhr der Bus endlich vor der Schule vor und der spannende Moment war gekommen: Die deutschen und französischen Schüler standen sich zum ersten Mal persönlich gegenüber.

Am zweiten Tag hieß die Schulleiterin des ESG, Frau Richter, unsere französischen Gäste morgens ganz herzlich willkommen, danach machten sich Deutsche und Franzosen zu einer Stadtrallye auf in die Brettener Innenstadt.

In deutsch-französischen Vierer-Gruppen beantworteten sie abwechselnd Fragen auf Deutsch und Französisch. Nach einer kleinen Pause wurden die französischen Gäste um 11 Uhr vom Bürgermeister der Stadt Bretten, Herrn Leonhardt, begrüßt und erhielten nach einem Blick in den Ratssaal Gastgeschenke. Zurück in der Schule gingen einige Schüler in die Schulkantine zum Essen, andere konnten wegen Unterrichtsschlusses bereits ins Wochenende fahren.

Nach einem für die meisten Gäste sehr ereignisreichen und schönen Wochenende sollten die französischen Schüler am Montag nun einen kompletten Unterrichtstag in Deutschland erleben. Dazu wurden sie auf verschiedene Klassen verteilt, wo sie am Unterricht in den verschiedenen Fächern teilnahmen. Viele Kolleginnen und Kollegen des Edith-Stein-Gymnasiums bezogen die französischen Gäste aktiv in ihren Fachunterricht ein; auch die beiden französischen Kolleginnen, Madame Guy und Madame Vétois, nutzten die Gelegenheit zum Unterrichtsbesuch.

Am Dienstag machten die französischen Schüler per Bahn einen Ausflug nach Heidelberg und besichtigten das Schloss und die Altstadt. Auf dem Heidelberger Schloss bekamen sie per Audioguide eine französische Führung, dazu einen ebenfalls französischsprachigen Fragebogen.

Mittwochs stand vormittags wieder Schule auf dem Programm. Anschließend aßen Deutsche und Franzosen gemeinsam im Bistro zu Mittag und fuhren danach mit der Bahn nach Bruchsal, um das Barockschloss sowie das Musikautomatenmuseum zu besuchen. Im Schloss wurden wir in zwei Gruppen geteilt: die deutsche Gruppe bekam eine deutsche, die französische Gruppe eine Führung auf Französisch.

Und schon hieß es, die Koffer zu packen, da am folgenden Tag, Donnerstag, den 17. Februar, gegen 8 Uhr die Rückreise nach Moirans-en-Montagne anstand. Mit Tränen, aber auch der Vorfreude auf den Gegenbesuch, wurden die Gäste verabschiedet.

Vom 6. bis 13. April stand dann schließlich der Gegenbesuch der Brettener Schüler in Frankreich an. Am Mittwoch, den 6. April gegen 15:30 Uhr, kamen wir am Collège Pierre-Vernotte an, wo wir bereits sehnsüchtig erwartet wurden. Nach herzlichem Empfang durch die Schüler, Lehrer und Eltern und einem Empfang durch den Schulleiter, Monsieur Grandclément, sowie einem Imbiss im Aufenthaltsraum fuhren unsere Schüler mit ihren Korrespondenten nach Hause.

Am folgenden Tag war es nun an unseren Schülern, das Schulleben im Nachbarland kennenzulernen. Überrascht waren unsere Schüler vor allem davon, dass das Schulgelände im Gegensatz zu unserem streng abgeriegelt ist. Am Tor sitzt ein Pförtner, so dass niemand unbemerkt das Schulgelände verlassen oder betreten kann. Auch versammeln sich die französischen Schüler vor einer Unterrichtsstunde im Hof, wo sie klassenweise in einem bestimmten Bereich auf ihren Lehrer warten, der sie zum Unterricht abholt. In Frankreich haben die Lehrer ihr eigenes Klassenzimmer, und die Schüler „wandern“. Von 8 bis 11 Uhr fand zunächst Unterricht statt, danach ging es zum Rathaus, wo wir sehr freundlich begrüßt und mit Holzprodukten der Stadt beschenkt wurden. Auch hier durften wir den Ratssaal, der auch als Trauzimmer benutzt wird, bestaunen. Zurück im collège nahmen wir im „self“ der Schule das Mittagessen ein, danach folgte Nachmittagsunterricht von 13:25 bis 16:35 Uhr.

Am Freitagvormittag führte uns der stellvertretende Schulleiter, Monsieur Delvallée, durch das collège und das „Lycée professionnel du bois“, das sich ebenfalls auf dem Schulgelände befindet. Bei dem „lycée professionnel du bois“ handelt es sich um ein berufliches Gymnasium, an dem die Schüler das Abitur ablegen und sich gleichzeitig zum Holzspezialisten (Kunsttischler, Schreiner, usw) ausbilden lassen können. In den Fluren des lycée professionnel hatten wir Gelegenheit, einige wunderschöne Abschlussarbeiten der Abiturienten zu bestaunen, wie etwa sehr kunstvoll gestaltete Tische, Stühle oder Schränke.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine besuchten wir am Nachmittag die Spielwaren- und Marionettenfabrik „Charliluce“, wo wir eine persönliche Führung durch den Geschäftsführer erhielten. Im Anschluss konnten in den Verkaufsräumen, die sich über zwei Etagen erstrecken, originelle Geschenke erworben werden.

Am Montag erzählten die meisten Schüler begeistert von ihren Erlebnissen am Wochenende (Ausflüge in die Alpen, nach Genf, nach Dijon, ja sogar Paris!). Die deutschen Gäste fuhren zu einer Käserei im nahen Thoiria, in der uns der Käsereimeister Sylvain die Fabrikation eines „comté“ nach alter Art vorführte.

Einige waren nach einer Probe der verschiedenen Käsesorten (Comté, Morbier, Bleu de Gex, usw.) regelrecht süchtig nach Käse, was sie vorher nicht für möglich gehalten hätten. So gut wie alle bestellten reichlich Käse, der uns am Abfahrtstag von Sylvain ans collège geliefert wurde. Die Lehrer hatten eine lange „Käse-Wunschliste“ ihrer Brettener Kollegen mit dabei… Zurück in Moirans gab es Mittagessen in der Schulkantine und danach Unterricht bis 16:35 Uhr.

Am letzten Tag unseres Frankreichaufenthaltes fuhren wir in die drittgrößte Stadt Frankreichs: nach Lyon. Dort erhielten wir im gallo-romanischen Museum der Stadt eine deutsche Führung, danach stand eine Stadtrallye auf dem Programm, in der die Schüler die wunderschöne Altstadt kennenlernten. Es gab an diesem Tag ebenfalls noch Gelegenheit zu einer Shoppingtour in den Läden des riesigen Einkaufszentrums „La Part Dieu“. Hier wären einige gerne länger geblieben ...

Am folgenden Tag hieß es für uns schon wieder Abschied nehmen. Um 8 Uhr erwartete uns unser Wöhrle-Bus bereits vor der Schule. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Freundschaften und über 40 kg Käse im Gepäck reisten wir wieder nach Bretten.

Christine Czerwenka / Christof Magar

Edith-Stein- Gymnasium Bretten, Breitenbachweg 15, 75015 Bretten, Tel: 07252/ 95 18 - 0, Fax: 07252/ 95 18 50, edith@esg.ka.schule-bw.de