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Fachschaft Ethik
 

Fachbeauftragter: Herr Beilstein

 

Fachlehrer:

        • Frau Barkenings
        • Herr Beilstein
        • Frau Fuchsloch
        • Frau Dr. Hong
        • Herr Merklinger
        • Herr Zander
 

Jens Dittrich (Klasse 10a):
Exkursion der damaligen Ethikklasse 8 zur Autobahnpolizei Karlsruhe
zum Thema "Autoritäten als Orientierungshilfe"

Am 13.11.03 ging unsere Ethik-Klasse mit unserer Lehrerin Frau Unger-Wörner, bestehend aus Teilen der 8. Klassen, in das Autobahnpolizeirevier in Karlsruhe, um die "Autoritäten als Orientierungshilfe" einmal direkt kennen zu lernen und über die Aufgaben der Polizei noch etwas mehr zu erfahren.
Doch von Anfang an...

Als wir nach kurzer Fahrt am Karlsruher Bahnhof ankamen, wurden wir - nach einer kurzen Wartezeit wegen eines Einsatzes - mit zwei Polizeifahrzeugen direkt zum Polizeipräsidium Karlsruhe eskortiert. Dort wurde gerade ein Laptop an einen Projektor angeschlossen und bald fing der Vortrag auch schon an, der von zwei netten Polizistinnen geführt wurde. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr wurde uns soviel erzählt, dass es den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen würde, also wird dies hier nur kurz zusammengefasst:
Die Autobahnpolizei in Karlsruhe ist für etwa 271 km Autobahn zuständig, welche mit Videofahrzeugen, Zivilwagen mit zwei Kameras (vorne und hinten), überwacht werden.
Weiterhin wurde uns berichtet, welche Aufgaben die Polizei bezüglich der Verkehrssicherheit hat, das sind:
· Verkehrsüberwachung,
· Unfallaufnahme,
· Pannendienst verständigen.

Um uns zu demonstrieren, wie die Autobahnpolizei vorgeht, wurde uns ein Video mit
einem Temposünder gezeigt, welcher unauffällig von einem Zivilpolizeiwagen verfolgt wurde.
Dazu wurden uns teilweise grausige Unfallbilder gezeigt, bei manchen war nicht mal mehr ein Auto zu erkennen, das Ganze war eher ein Schrottklumpen.

Außerdem hat die Polizei die Aufgabe, bei Eisglätte aufzuklären, Temposünder anzuhalten, Kleinstunfälle aufzunehmen, Stauwarnungen auszugeben, Beleidigungen nachzugehen, Verkehrswarnfunk zu betreiben, den Ferienverkehr und Schwerverkehr zu überwachen, manchmal auch Drogen zu finden, Spanner abzuführen und vieles mehr.
Des weiteren schilderten sie uns noch eindrucksvoll, wie sie und ihre Kollegen mit Todesunfällen umgehen, bei denen sie Leichen oder schwerverletzte Personen gesehen hatten. Zum Schluss wurde uns noch gesagt, was man selbst gegen Unfälle und für sich selbst tun kann, etwa das Auto der Eltern vor der Abfahrt durchzuchecken und sich bei jeder Fahrt anzuschnallen.
Insgesamt war das Ganze sehr informativ, und das, obwohl die beiden Polizistinnen N. Hafke und A. Reichard so eine Art Vortrag an diesem Tag das erste Mal machten.

Das Foto zeigt (von links nach rechts):
A. Reichard, J. Dittrich, M. Pätzold, N. Hafke, L. Koch
B. die anderen Teilnehmer der Ethikklasse sitzen auf der anderen Seite des Tisches.

 
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