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Praktikum Profil- und Neigungsfach Biologie 12.1

DNA - Extraktion aus Bananen, Kiwi und Tomaten

In unserem Biologie-Praktikum am 27.01.2006 hatten wir die Aufgabe, DNA zu extrahieren und anschließend nachzuweisen. Eine halbe, geschälte Banane wurde von uns in winzig kleine Würfel geschnitten und in ein Becherglas gegeben.
Den schon vor Beginn der Stunde hergestellte Extraktionspuffer, welcher Natriumcitrat-dihydrat, NaCl, Spülmittel und Wasser enthält, füllten wir dazu und ließen die Suspension fünf Minuten stehen.
Die im Becherglas enthaltene Masse wurde nun mit Mörser und Pistill ca. fünf Minuten zerquetscht, nicht zerrieben, da sonst die DNA-Stränge zerstört worden wären.
Die aus einem Kaffeefilter geformte Spitztüte wurde in einen Trichter eingesetzt und die Suspension aus Banane und Extraktionspuffer in einen Erlenmeyerkolben filtriert.
In ein Reagenzglas wurde nun zwei Zentimeter hoch eiskalter Spiritus eingefüllt und etwa die gleiche Menge an gefilterter Suspension langsam mit einer Pipette am Glasrand zugetropft.
Die unlöslichen DNA- Moleküle wurden als Fäden und Klumpen sichtbar. Die klumpig- flüssige Masse haben wir anschließend mit Hilfe einer Handzentrifuge zentrifugiert und dekantiert.
Als Nachweis wurde die abzentrifugierte DNA- Portion mit 2ml fuchsinschwefliger Säure versetzt und etwa fünf Minuten stehen gelassen, dabei gelegentlich umgeschwenkt. Zum Schluss wurde die Farblösung abgegossen und die gefärbte DNA mit Wasser gespült. Der Nachweis war positiv, wenn sich der DNA-Klumpen ( hier orangerot) nicht mehr entfärben ließ.

Andere Praktikumsteams extrahierten DNA aus Tomaten und Kiwis.
Bei allen Gruppen wurden gute Versuchsergebnisse erzielt.

Dominik Maag

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